y gossip girl essayceremonial jacaraipe serra essayusa education analysis essay
ulalume summary analysis essaynon heroic traits essayenron ethics essay
reducing ecological footprint essaythai box quotes essay

Benutzung und Öffentlichkeitsarbeit

Im Jah­re 2008 konn­te das Stadt­ar­chiv ei­nen Be­su­cher­re­kord ver­zeich­nen. Die Zahl der Be­nüt­zer stieg von 600 auf 763. Das Stadt­ar­chiv ist im Be­wusst­sein der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger un­se­rer Stadt und vie­ler Land­kreis­be­woh­ner als ei­ne wich­ti­ge In­sti­tu­ti­on, die ih­nen in Fra­gen der Hei­mat­ge­schich­te oder der Fa­mi­li­en­for­schung, bei der Vor­be­rei­tung von Ver­eins- und Ge­schäfts­ju­bi­lä­en und bei der Auf­fin­dung his­to­ri­scher Do­ku­men­te schnel­len Rat und zu­ver­läs­si­ge Hil­fe ge­wäh­ren kann, fest ver­an­kert. Die Be­reit­schaft, im per­sön­li­chen Be­sitz be­find­li­che Ak­ten, Fo­tos oder Do­ku­men­te, die für die Ge­schich­te der zahl­rei­chen Deg­gen­dor­fer Ver­ei­ne, alt­ein­ge­ses­se­ner Deg­gen­dor­fer Fa­mi­li­en und Fir­men und dar­über hin­aus für die Stadt­ge­schich­te von Be­deu­tung sind, dem Stadt­ar­chiv zur si­che­ren Auf­be­wah­rung und öf­fent­li­chen Nut­zung zu über­ge­ben, hat wei­ter zu­ge­nom­men.

Das Stadt­ar­chiv hat auch im ab­ge­lau­fe­nen Jahr zu­ver­läs­sig sei­ne Auf­ga­be er­füllt, den Ober­bür­ger­meis­ter, den Stadt­rat und die Stadt­ver­wal­tung mit al­len im Ar­chiv vor­han­de­nen In­for­ma­tio­nen zu ver­sor­gen.

Erich Kandler mit Schülern im Stadtarchiv

Der Le­se­saal des Stadt­ar­chivs wur­de das gan­ze Jahr über re­ge be­sucht, die be­su­cher­freund­li­chen Öff­nungs­zei­ten von 8 bis 17 Uhr (frei­tags 8 bis 12 Uhr) wur­den fast im­mer voll aus­ge­nutzt. Der wei­test ge­reis­te Be­su­cher un­se­res Ar­chivs kam aus Ka­na­da: Prof. Alex­an­der Fi­scher aus Van­cou­ver, der sich mit der baye­ri­schen Kir­chen­mu­sik wäh­rend der Re­for­ma­ti­ons­zeit be­fass­te und da­zu die im Stadt­ar­chiv be­find­li­chen Kir­chen­rech­nun­gen des 16. Jahr­hun­derts aus­wer­te­te. Aber auch Be­su­cher aus Mün­chen, Hirschau, Ei­chen­dorf, Re­gens­burg, Buch­heim/Mit­tel­fran­ken, Krum­bach und Al­ders­bach ar­bei­te­ten di­rekt in un­se­rem Ar­chiv, da bei­spiels­wei­se das „Deg­gen­dor­fer Wo­chen­blat­t“ von 1849 nur hier vor­han­den ist. Die Mas­se der Be­su­cher kam ver­ständ­li­cher­wei­se aus Stadt und Land­kreis Deg­gen­dorf und aus der nä­he­ren Um­ge­bung des Baye­ri­schen Wal­des (Land­krei­se Frey­ung-Gra­fenau, Re­gen, Strau­bing-Bo­gen). Be­son­ders für Land­kreis­be­woh­ner hat es sich her­um­ge­spro­chen, dass es oft­mals im Stadt­ar­chiv für sie wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen gibt, die sie wo­an­ders nicht er­hal­ten kön­nen. Be­son­ders der „Deg­gen­dor­fer Do­nau­bo­te“ und an­de­re Zei­tun­gen wer­den als wert­vol­le Quel­le be­trach­tet und von ei­ni­gen Stamm­be­su­chern Jahr­gang für Jahr­gang durch­ge­fors­tet. Te­le­fo­ni­sche und schrift­li­che An­fra­gen – heu­te grö­ß­ten­teils als E-Mail – ka­men aus Aus­tra­li­en, Bra­si­li­en, den USA und Ös­ter­reich (Wien, Lus­ten­au), fer­ner aus Alt­öt­ting, Augs­burg, Bad Wils­nack, Ber­lin, Bre­men, Cham, Dach­au Dil­lin­gen, Ei­bau/Sach­sen, Es­sen (Lan­des­so­zi­al­ge­richt), Gai­mers­heim/Ober­bay­ern, Hal­le/Saa­le (Francke­sche Stif­tun­gen), Ham­burg (Uni­ver­si­tät), Kö­nigs­brunn/Schwa­ben, Land­au/Isar, Lang­we­del/Nie­der­sach­sen, Leip­zig, Mün­chen, Nürn­berg, Pforz­heim, Po­cking, Re­gens­burg (Bi­schöf­li­ches Diö­ze­san­ar­chiv), Ried, Schwan­dorf, Schwar­zen­born/Hes­sen, Stutt­gart, Tor­gau, Trier, Ulm, Wald­krei­burg, Wei­den so­wie Würz­burg und konn­ten in der Re­gel zur volls­ten Zu­frie­den­heit be­ant­wor­tet wer­den, wo­bei die Fra­ge­stel­ler oft­mals ih­re Dank­bar­keit für die schnel­le, prä­zi­se Be­ant­wor­tung aus­spra­chen. Die wach­sen­de Zahl von An­fra­gen aus ganz Deutsch­land zeigt, dass sich das Deg­gen­dor­fer Stadt­ar­chiv ei­nes gu­ten Ru­fes er­freut.

Mit Ge­nug­tu­ung emp­fin­den es die Ar­chiv­mit­ar­bei­ter, dass die Zahl der Schü­ler, die das Ar­chiv ak­tiv zur Vor­be­rei­tung von Re­fe­ra­ten und zur An­fer­ti­gung von Se­mi­nar-, Fach- und Haus­ar­bei­ten nut­zen, ste­tig zu­nimmt. Bei dem ei­nen oder an­de­ren (z. B. Ro­land Kuf­ner aus Win­zer) ha­ben wir auch da­zu bei­ge­tra­gen, dass er ein Ge­schichts­stu­di­um er­grif­fen hat. Mit den Ge­schichts­leh­rern der Deg­gen­dor­fer Gym­na­si­en und der BOS/FOS Aloys-Fi­scher be­steht ein gu­ter Kon­takt. Sie kom­men mit ih­ren Schü­lern vor al­lem der Leis­tungs­kur­se Ge­schich­te ger­ne zu Spe­zi­al­füh­run­gen ins Stadt­ar­chiv. In die­sem Jahr nutz­te ei­ne Schü­ler­grup­pe un­ter Lei­tung von Frau In­grid Na­ber vom Ro­bert-Koch-Gym­na­si­um erst­mals das Ar­chiv auch zur Be­tei­li­gung am deutsch­land­wei­ten Ge­schichts­wett­be­werb zum The­ma „Hel­den“. Eben­falls zum ers­ten Mal war ei­ne Schü­ler­grup­pe der Wirt­schaft­schu­le zu Gast im Ar­chiv.

Die ge­stie­ge­ne Be­nut­zer­an­zahl be­deu­te­te auch, das we­sent­lich mehr Ak­ten und Pro­to­koll­bän­de, Hun­der­te von Zei­tungs­bän­den, vie­le der in­zwi­schen rund 300 Ord­ner der Zei­tungs­aus­schnitt­samm­lung, Bau­plä­ne, Fo­tos, Le­bens­mit­tel­kar­ten, Pla­ka­te usw. be­reit­ge­stellt wur­den. Ei­ne Än­de­rung der Sat­zung über die Ge­büh­ren für die Be­nut­zung des Stadt­ar­chivs wur­de am 7.10.2008 in Kraft ge­setzt.

Ludwig Ebner

In zwei Vi­tri­nen des Le­se­saals wer­den die Er­geb­nis­se des For­scher­drangs un­se­rer Be­nut­zer aus­ge­stellt. Das ge­wich­tigs­te Er­geb­nis war 2008 die Mo­no­gra­phie von Dr. Fritz Wag­ner über den Deg­gen­dor­fer Kom­po­nis­ten Lud­wig Eb­ner. Auf In­itia­ti­ve des Ar­chivs wur­de am Ge­burts­haus Lud­wig Eb­ners an­läss­lich sei­nes 150. Ge­burts­ta­ges ei­ne Ge­denk­ta­fel an­ge­bracht.

Die For­schun­gen un­se­rer Be­nut­zer be­tra­fen u. a. die Ge­schich­te der Kli­nik Haus­stein in Schau­fling, den Och­sen­han­del im Mit­tel­al­ter und zu Be­ginn der Neu­zeit, die Ge­schich­te der Ju­den, der Kran­ken­häu­ser im Land­kreis, das Wir­ken ver­schie­de­ner Deg­gen­dor­fer Per­sön­lich­kei­ten (Geo­graph Fritz Bo­do, die Ma­ler Franz An­ton Rau­scher, Karl Au­gust Flü­gel und Ge­org Weigand, Mu­si­ker Al­bu­in Gol­ler u. a.).

Von Schü­ler­ar­bei­ten sind die über den Ar­beits­dienst in Met­ten und über den Kö­nigs­be­such in Deg­gen­dorf im Ju­li 1849, an­ge­fer­tigt von ei­nem Schü­ler des Gym­na­si­ums Viech­tach, be­son­ders her­vor­zu­he­ben.

Die Öf­fent­lich­keits­ar­beit des Ar­chivs ist wir­kungs­vol­ler ge­wor­den, was sich z. B. im wach­sen­den In­ter­es­se an Ar­chiv­füh­run­gen wi­der­spie­gelt. An ei­ner von der Jun­gen Uni­on und 3. Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Mo­ser or­ga­ni­sier­ten Füh­rung in den Abend­stun­den nah­men bei­spiels­wei­se 35 In­ter­es­sen­ten teil.

Vorbereitungen für die CD (s. Text)

Mit Fo­tos aus dem Stadt­ar­chiv wur­de die CD „Deg­gen­dorf in al­ten Fo­to­s“ durch die Stadt her­aus­ge­ge­ben. Erich Kandler be­riet Utz Ben­kel bei sei­nem neu­es­ten Ka­len­der „Deg­gen­dorf in al­ten An­sich­ten 2009 “ und ver­fass­te Tex­te zu den Bil­dern. Mehr­mals mo­nat­lich er­schie­nen in der ört­li­chen Pres­se Nach­rich­ten über die Ar­beit des Ar­chivs. Die Zu­sam­men­ar­beit mit den Jour­na­lis­ten un­se­rer ört­li­chen Pres­se ist sehr gut. Sie ge­hö­ren auch zu eif­ri­gen Be­su­chern des Ar­chivs. Lutz-Die­ter Beh­rendt hat die täg­li­che Ko­lum­ne „Heu­te vor 30 Jah­ren“ im „Do­nau-An­zei­ger“ eben­so fort­ge­führt wie Erich Kandler die Spal­te „Nie­der­al­teich im Spie­gel der his­to­ri­schen Pres­se“ in den „Nie­der­al­tei­cher Nach­rich­ten“. Dar­über hin­aus er­schie­nen zwei Dut­zend wei­te­re Zei­tungs­ar­ti­kel von L. Beh­rendt in Se­ri­en zur Ge­schich­te der Deg­gen­dor­fer Stra­ßen und zur Ge­schich­te des Kul­tur­ver­eins in der „Deg­gen­dor­fer Zei­tun­g“, im „Do­nau-An­zei­ger“ und in „Deg­gen­dorf ak­tu­el­l“. Al­le Zei­tungs­bei­trä­ge ver­wei­sen im­ma­nent auf die Schät­ze un­se­res Ar­chivs. L. Beh­rendt hielt in der Volks­hoch­schu­le zwei Vor­trä­ge zu den The­men „Dr. Gras­he­ys Tä­tig­keit in der NS-Zeit“ und „Was uns Deg­gen­dor­fer Stra­ßen­na­men er­zäh­len kön­nen“. Meh­re­re Füh­run­gen durch die Alt­stadt und über den Gey­ers­berg durch L. Beh­rendt und E. Kandler ver­voll­stän­dig­ten die brei­te Pa­let­te öf­fent­lich­keits­wirk­sa­mer Ak­ti­vi­tä­ten der Ar­chiv­mit­ar­bei­ter.

Stadtarchiv

Erich Kandler
Franz-Josef-Strauß-Str. 5
94469 Deggendorf

Tel: 0991 2960-580
Fax: 0991 2960-199

Stadtarchäologie

Franz-Josef-Strauß-Str. 5
94469 Deggendorf

Tel: 0991 2960-590
Fax: 0991 2960-199