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Wissenswertes über das Garteln

wussten Sie schon, dass ...

...       man Pflanzen nicht am Abend gießen soll, sondern in den frühen Morgenstunden, da sich dies in kühlen Nächten negativ auf die Pflanzen auswirken kann und diese dann aufgrund der Blattfeuchtigkeit anfälliger gegen Krankheiten und Schädlinge sind?
 
...Blumen und Gemüse dankbar sind für abgestandenes Wasser aus der Gießkanne? (mit aufgesetzter Brause erzielen Sie den Effekt eines milden Regens - eiskaltes Leitungswasser versetzt den Pflanzen einen Kälteschock)
 
...nicht nur im Sommer die Wasserversorgung der Pflanzen einen hohen Stellenwert einnimmt?
Vor Beginn des Winters, ehe der Boden durch Frost "versiegelt" und nicht mehr wasseraufnahmefähig ist, müssen alle immergrünen Laub- und Nadelgehölze reichlich gewässert werden. Es ist nie im voraus abzuschätzen, wie lange die Pflanzen mit diesem Vorrat im Boden auskommen müssen.
Diese winterliche Wasserversorgung, die auch in frostfreien Zeiten später wiederholt werden soll, kann lebenserhaltend für die Pflanzen sein.
 
...beim Gießen von Zimmerpflanzen überschüssiges Wasser entfernt werden soll, damit keine Staunässe entsteht und mögliche Wurzelfäule so verhindert werden kann?
 
...die Seerosen, genannt "Nymphaea", nach den Töchtern des Zeus benannt wurden? Diese Wasserpflanzen faszinieren uns immer wieder mit ihren scheinbar schwimmenden Blüten. Für den Gartenbesitzer ist es jedoch häufig problematisch, die Seerosen zum Blühen zu bringen. Dabei muss jedoch nur der richtige Standort bedacht werden. Alle Seerosenarten lieben stehendes Gewässer, d.h., dass Seerosen nie in die Nähe von Bachläufen oder Springbrunnen gepflanzt werden sollten! Auch an schattigen Standorten blüht die Seerose nicht. Für den Seerosenbesitzer ein Zwiespalt, denn Sonne fördert einerseits das Algenwachstum, lässt aber die Seerosen kräftig wachsen und erblühen.
Bei der Pflanzung der Seerose sollten die Blätter nicht über dem Wasser stehen, das heißt, die Seerose muss tief genug gepflanzt werden. Die Pflanztiefe variiert unter den Sorten enorm. Die heimische Teichrose (Nymphaea alba) steht so z.B. im tiefen Wasser (80-150 cm), anders die kleine weiße Zwergrose (Tetragona), die sich mit einer Wassertiefe von ca. 10-20cm begnügt. Für jede Wassertiefe lässt sich die passende Sorte finden. ja sogar in wassergefüllten Kübeln o. ä. lässt sich die eine oder andere Sorte halten.
Seerosen können außerdem den ganzen Sommer über gepflanzt werden. Das Wasser des Teiches sollte jedoch bereits eine Temperatur von 15° C haben. In Körbe gepflanzt, wachsen die Seerosen langsamer. Im 3. Pflanzjahr benötigen sie Dünger. Hierzu knetet man Hornspäne in eine Lehmkugel und drückt sie in der Nähe der Wurzel in die Erde. Zum Pflanzen verwendet man nur wenig lehmhaltige nährstoffarme Erde, da sich in jedem Wasserkübel bzw. Teich schon bald Sedimente am Boden ablagern, in denen sich die Seerosenwurzeln ausbreiten können.
 
...man auch ein paar rechtliche Bestimmungen beachten muss? Auskunft darüber gibt eine Leitet Herunterladen der Datei einBroschüre des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz.