Nationale und internationale Beziehungen
Großen Wert legt die Stadt auf die Beziehungen mit ihren europäischen Nachbarn. Europa kann nicht von oben verordnet werden, sondern muss durch viele kleine Schritte gehegt, gepflegt und so zum Wachsen veranlasst werden. Viele Deggendorfer unterstützen diese Bemühungen.
Städtepartnerschaft Neusiedl / Deggendorf
Seit 1978 pflegen Deggendorf und Neusiedl (Österreich) eine lebendige Städtepartnerschaft. Vielfältige Aktivitäten haben die Städtepartnerschaft auf allen (kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, etc.) Ebenen vertieft. So wurden z.B. weitere Partnerschaften zwischen den Mitgliedern des Reservisten- und Kameradschaftsbundes, den Wirtschaftstreibenden und den Handwerkern, den Schülern des Bundesgymnasiums Neusiedl und des Comenius-Gymnasiums Deggendorf, den Feuerwehren der beiden Städte sowie der Polizeiinspektion Deggendorf und der Gendamerie Neusiedl geschlossen. Aus der Vielzahl der Aktivitäten seien hier nur beispielhaft erwähnt:
Anlässlich des Festaktes zum 15jährigen Gründungsjubiläum erklärten Oberbürgermeister Görlitz, Bürgermeister Halbritter und seine Kaiserliche Hoheit Otto von Habsburg übereinstimmend, dass Städtepartnerschaften eine unverzichtbare Grundlage des Europagedankens sind.
Patenschaft Tender Donau
Intensive Kontakte werden zu den Mannschaften des Tenders Donau gepflegt. Gegenseitige Besuche und die Teilnahme an wichtigen Ereignissen der Stadt Deggendorf bzw. des Tenders Donau sind selbstverständlich.
Ein weiterer Höhepunkt in der seit fast 30 Jahren dauernden Patenschaft wurde anlässlich des Bürgerfestes 1993 gesetzt. Mit dem Nachbau des Tenders Donau im Maßstab 1:3 und der Inbetriebnahme der "Kleinen Donau" durch die ehemaligen Kommandanten des Tenders Donau wurden die bestehenden herzlichen Kontakte bekräftigt. Die Wünsche Deggendorfs an den Tender Donau, der zu diesem Zeitpunkt an einem US-Manöver teilnahm, wurden von diesem nicht nur erwidert, sondern auch die guten Beziehungen zwischen Stadt und Tender besonders herausgehoben. Gleichzeitig wurden durch den Tender Donau bei einem offiziellen Empfang in der Stadt Klaipeda (ehemals Memel) in Litauen die Grüße der Stadt Deggendorf an die Stadt Memel und die beteiligten Nationen aus Ost und West übermittelt.
Patenschaft mit dem Abgesetzten Technischen Zug 133
Wer kennt sie nicht, die zwei großen Radarstationen am Großen Arber, die den gesamten Luftraum im Grenzgebiet zu Tschechien überwachen. Dafür gibt es eine hoch spezialisierte, technische Luftwaffeneinheit, unter dem Begriff „Abgesetzter Technischer Zug 133“. Die 45 Männer und Frauen dieser Spezialeinheit sind in der Kaserne in Regen stationiert und betreuen die Anlage am Großen Arber.
Im Herbst wurde vom damaligen Leiter der Einheit der Wunsch an die Stadt Deggendorf herangetragen, die Stadt Deggendorf möge die Patenschaft für diese Spezialeinheit der Deutschen Luftwaffe am Großen Arber übernehmen.
Eine Delegation des Deggendorfer Stadtrates besuchte im Frühjahr 2003 die Anlage und war einstimmig der Meinung, dass die Stadt Deggendorf mit der Übernahme dieser Patenschaft ein kulturelles, gesellschaftliches und touristisches Glanzstück zur Patenschaft erhält.
Am 9. Mai 2003 hat der Deggendorfer Stadtrat diese Patenschaft ab 22. Mai 2003 in Kraft treten lassen. Der Patenschaftsgedanke besteht darin, dass man sich bei gegenseitigen kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen austauscht und auch eine symbolische Verbindung zwischen dem Arber als Schlusspunkt des Bayerischen Waldes und Deggendorf als Eingangstor zum Bayerischen Wald darstellt.
Die Feier zum 5-jährigen Patenschaftsjubiläum fand im Juli 2008 in Regen statt.
Kulturreisen per Bahn und Flugzeug
Die 1985 und 1988 unter dem Motto "Eine Stadt geht in die Luft", "Die Oberbürgermeisterin verreist mit ihren Bürgern", begründeten Kulturreisen per Bahn und Flugzeug, werden von vielen Bürgern aus Deggendorf und der Umgebung genützt, um fremde Länder kennen zu lernen und Einblick in fremde Sitten und Gebräuche zu erhalten.
Deggendorfer Sonderzug von der Donau bis zur Moldau
Historische, wirtschaftliche und menschliche Gemeinsamkeit demonstrierte die Stadt mit dem von OB Görlitz organisierten Deggendorfer Sonderzug "Von der Donau zur Moldau". Als erster Zug überfuhr der Deggendorfer Sonderzug am 02. Juni 1991 zur Wiedereröffnung der Schienenstrecke Bayerisch Eisenstein und Böhmisch Eisenstein die Grenze. 1000 Personen, die Nachfrage lag bei fast 4000 Personen, nahmen an dieser Fahrt teil. In Prag wurden die Reiseteilnehmer vom damaligen Parlamentspräsidenten Alexander Dubcek empfangen.
Bürgerfest
Nationale und internationale Kulturelemente aus Österreich, Italien, Tschechien, Russland, Frankreich ergänzen das heimische Kulturprogramm beim Bürgerfest und tragen mit dazu bei, das Interesse und das Verständnis für die Kultur anderer Länder zu wecken. Viele Kontakte wurden auf diese Weise bereits geknüpft.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Politische und kulturelle Kontakte pflegt die Stadt seit Jahren mit den Städten Dobric und Hlucin in Tschechien. Ein reger Austausch über die pädagogische Arbeit besteht zwischen tschechischen Kindergärten aus dem Bezirk Sumperk und den städtischen Kindergärten. Eine Schulpartnerschaft zwischen der Grundschule St. Martin II und einer Grundschule in Pilsen ist im Aufbau.
Besonders herzliche Kontakte bestehen zwischen der Stadt und den städtischen Kindergärten in Pilisvöröswar und Bonyhad. Die enge Zusammenarbeit zwischen den ungarischen und städtischen Kindergärten ist Bestandteil des Austausch-Programmes "In-Service-Training" des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst.
Über die Mallersdorfer Schwester Michaela Haushofer, ehemalige Mitarbeiterin des städtischen Elisabethenheims, ist Deggendorf mit der rumänischen Bevölkerung in Odorheiul verbunden. Mit Spendenaktionen unterstützt sie die Arbeit der Ordensschwestern.
Eine lebendige Beziehung pflegen die Städte Schladming und Deggendorf, die seit Jahren durch vielfältige Aktivitäten, nicht zuletzt mit der Teilnahme der Stadt Deggendorf bei den Special Olympics 1993 in Schladming, vertieft wird.
Städtepartnerschaft Neusiedl / Deggendorf
Seit 1978 pflegen Deggendorf und Neusiedl (Österreich) eine lebendige Städtepartnerschaft. Vielfältige Aktivitäten haben die Städtepartnerschaft auf allen (kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, etc.) Ebenen vertieft. So wurden z.B. weitere Partnerschaften zwischen den Mitgliedern des Reservisten- und Kameradschaftsbundes, den Wirtschaftstreibenden und den Handwerkern, den Schülern des Bundesgymnasiums Neusiedl und des Comenius-Gymnasiums Deggendorf, den Feuerwehren der beiden Städte sowie der Polizeiinspektion Deggendorf und der Gendamerie Neusiedl geschlossen. Aus der Vielzahl der Aktivitäten seien hier nur beispielhaft erwähnt:
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der Besuch von 450 Deggendorfern, die anlässlich des 10jährigen Partnerschaftsjubiläums mit dem Deggendorfer Knödelexpress fuhren;
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der Staffellauf von Polizeisportlern des Bundesgrenzschutzes Deggendorf nach Neusiedl
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die Abschlussfahrten der Deggendorfer Hauptschulen sowie
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die sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Begegnungen der Vereine beider Städte.
Anlässlich des Festaktes zum 15jährigen Gründungsjubiläum erklärten Oberbürgermeister Görlitz, Bürgermeister Halbritter und seine Kaiserliche Hoheit Otto von Habsburg übereinstimmend, dass Städtepartnerschaften eine unverzichtbare Grundlage des Europagedankens sind.
Patenschaft Tender Donau
Intensive Kontakte werden zu den Mannschaften des Tenders Donau gepflegt. Gegenseitige Besuche und die Teilnahme an wichtigen Ereignissen der Stadt Deggendorf bzw. des Tenders Donau sind selbstverständlich.
Ein weiterer Höhepunkt in der seit fast 30 Jahren dauernden Patenschaft wurde anlässlich des Bürgerfestes 1993 gesetzt. Mit dem Nachbau des Tenders Donau im Maßstab 1:3 und der Inbetriebnahme der "Kleinen Donau" durch die ehemaligen Kommandanten des Tenders Donau wurden die bestehenden herzlichen Kontakte bekräftigt. Die Wünsche Deggendorfs an den Tender Donau, der zu diesem Zeitpunkt an einem US-Manöver teilnahm, wurden von diesem nicht nur erwidert, sondern auch die guten Beziehungen zwischen Stadt und Tender besonders herausgehoben. Gleichzeitig wurden durch den Tender Donau bei einem offiziellen Empfang in der Stadt Klaipeda (ehemals Memel) in Litauen die Grüße der Stadt Deggendorf an die Stadt Memel und die beteiligten Nationen aus Ost und West übermittelt.
Patenschaft mit dem Abgesetzten Technischen Zug 133
Wer kennt sie nicht, die zwei großen Radarstationen am Großen Arber, die den gesamten Luftraum im Grenzgebiet zu Tschechien überwachen. Dafür gibt es eine hoch spezialisierte, technische Luftwaffeneinheit, unter dem Begriff „Abgesetzter Technischer Zug 133“. Die 45 Männer und Frauen dieser Spezialeinheit sind in der Kaserne in Regen stationiert und betreuen die Anlage am Großen Arber.
Im Herbst wurde vom damaligen Leiter der Einheit der Wunsch an die Stadt Deggendorf herangetragen, die Stadt Deggendorf möge die Patenschaft für diese Spezialeinheit der Deutschen Luftwaffe am Großen Arber übernehmen.
Eine Delegation des Deggendorfer Stadtrates besuchte im Frühjahr 2003 die Anlage und war einstimmig der Meinung, dass die Stadt Deggendorf mit der Übernahme dieser Patenschaft ein kulturelles, gesellschaftliches und touristisches Glanzstück zur Patenschaft erhält.
Am 9. Mai 2003 hat der Deggendorfer Stadtrat diese Patenschaft ab 22. Mai 2003 in Kraft treten lassen. Der Patenschaftsgedanke besteht darin, dass man sich bei gegenseitigen kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen austauscht und auch eine symbolische Verbindung zwischen dem Arber als Schlusspunkt des Bayerischen Waldes und Deggendorf als Eingangstor zum Bayerischen Wald darstellt.
Die Feier zum 5-jährigen Patenschaftsjubiläum fand im Juli 2008 in Regen statt.
Kulturreisen per Bahn und Flugzeug
Die 1985 und 1988 unter dem Motto "Eine Stadt geht in die Luft", "Die Oberbürgermeisterin verreist mit ihren Bürgern", begründeten Kulturreisen per Bahn und Flugzeug, werden von vielen Bürgern aus Deggendorf und der Umgebung genützt, um fremde Länder kennen zu lernen und Einblick in fremde Sitten und Gebräuche zu erhalten.
Deggendorfer Sonderzug von der Donau bis zur Moldau
Historische, wirtschaftliche und menschliche Gemeinsamkeit demonstrierte die Stadt mit dem von OB Görlitz organisierten Deggendorfer Sonderzug "Von der Donau zur Moldau". Als erster Zug überfuhr der Deggendorfer Sonderzug am 02. Juni 1991 zur Wiedereröffnung der Schienenstrecke Bayerisch Eisenstein und Böhmisch Eisenstein die Grenze. 1000 Personen, die Nachfrage lag bei fast 4000 Personen, nahmen an dieser Fahrt teil. In Prag wurden die Reiseteilnehmer vom damaligen Parlamentspräsidenten Alexander Dubcek empfangen.
Bürgerfest
Nationale und internationale Kulturelemente aus Österreich, Italien, Tschechien, Russland, Frankreich ergänzen das heimische Kulturprogramm beim Bürgerfest und tragen mit dazu bei, das Interesse und das Verständnis für die Kultur anderer Länder zu wecken. Viele Kontakte wurden auf diese Weise bereits geknüpft.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Politische und kulturelle Kontakte pflegt die Stadt seit Jahren mit den Städten Dobric und Hlucin in Tschechien. Ein reger Austausch über die pädagogische Arbeit besteht zwischen tschechischen Kindergärten aus dem Bezirk Sumperk und den städtischen Kindergärten. Eine Schulpartnerschaft zwischen der Grundschule St. Martin II und einer Grundschule in Pilsen ist im Aufbau.
Besonders herzliche Kontakte bestehen zwischen der Stadt und den städtischen Kindergärten in Pilisvöröswar und Bonyhad. Die enge Zusammenarbeit zwischen den ungarischen und städtischen Kindergärten ist Bestandteil des Austausch-Programmes "In-Service-Training" des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst.
Über die Mallersdorfer Schwester Michaela Haushofer, ehemalige Mitarbeiterin des städtischen Elisabethenheims, ist Deggendorf mit der rumänischen Bevölkerung in Odorheiul verbunden. Mit Spendenaktionen unterstützt sie die Arbeit der Ordensschwestern.
Eine lebendige Beziehung pflegen die Städte Schladming und Deggendorf, die seit Jahren durch vielfältige Aktivitäten, nicht zuletzt mit der Teilnahme der Stadt Deggendorf bei den Special Olympics 1993 in Schladming, vertieft wird.