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04.11.2013 12:17

Tanzen für eine gute Gemeinschaft

Interkulturelles Partnerprojekt zwischen der Grundschule An der Angermühle und dem Gymnasium Metten

Bei Ballettlehrerin Christine Heim lernen die Schüler, sich bei Tänzen aus unterschiedlichen Kulturen auszudrücken.

Sie wer­den zu leb­haf­ten Lö­wen, ge­fähr­li­chen Hyä­nen oder lang­hal­si­gen Gi­raf­fen: Die Kin­der der Ganz­tags­klas­sen der Grund­schu­le An der An­ger­müh­le in Deg­gen­dorf ler­nen sich im Tanz aus­zu­drü­cken. Mit Bal­lett­leh­re­rin Chris­ti­ne Heim stu­die­ren sie Tän­ze aus ver­schie­de­nen Kon­ti­nen­ten ein.

Be­reits seit Mai trai­nie­ren die Schü­ler auf­ge­teilt in ih­re vier Jahr­gangs­stu­fen ein­mal in der Wo­che in der Turn­hal­le ih­rer Schu­le. Das Pro­jekt mün­det in ei­ne Mu­si­ca­l­auf­füh­rung auf der Lan­des­gar­ten­schau im Früh­jahr 2014. Da­bei be­kommt die Grund­schu­le Un­ter­stüt­zung von ih­rem Pro­jekt­part­ner, dem Gym­na­si­um des Klos­ters Met­ten: Die Gym­na­si­as­ten über­neh­men den schau­spie­le­ri­schen Part des Mu­si­cals, die Grund­schü­ler tan­zen da­zu. Pa­ter Atha­na­si­us Berg­gold war be­reits an der Grund­schu­le. Er war be­geis­tert vom Kön­nen der Schü­ler und hat sich von den Tän­zen in­spi­rie­ren las­sen für das Thea­ter­stück, das er zu­sam­men mit sei­nen Schü­lern ent­wi­ckelt. Im Mu­si­cal wird es um ei­nen Wan­de­rer durch die Wel­ten ge­hen, die durch vier ver­schie­de­nen Far­ben ge­kenn­zeich­net sind. Da­bei lernt er an­de­re Re­li­gio­nen und Kul­tu­ren ken­nen.

Dies ist auch das Ziel des Pro­jekts, das vom Bun­des­pro­gramm „To­le­ranz för­dern – Kom­pe­tenz stär­ken“ ge­för­dert wird. Die Stadt Deg­gen­dorf nimmt an die­sem Pro­gramm un­ter dem Na­men „ty­pisch Deg­gen­dor­f“ teil und un­ter­stützt Pro­jek­te, die die Be­geg­nung zwi­schen Men­schen un­ter­schied­lichs­ter Her­kunft zum Ziel ha­ben. „Bei die­sem Pro­jekt ler­nen die Grund­schü­ler an­de­re Kul­tu­ren tän­ze­risch ken­nen“, er­klärt Bal­lett­leh­re­rin Chris­ti­ne Heim. Sie hat un­ter an­de­rem Tän­ze aus Afri­ka, Asi­en und Ita­li­en aus­ge­wählt.

Be­son­ders tem­pe­ra­ment­voll ist ein rus­si­scher Tanz, bei dem ein­zel­ne Schü­ler im Kreis der an­de­ren Tän­zer akro­ba­ti­sche Fi­gu­ren vor­füh­ren. „Die Kin­der sind rich­tig ge­for­dert. Sie pro­fi­tie­ren von der Ko­or­di­na­ti­on, der Kon­di­ti­on und der Kon­zen­tra­ti­on“, er­läu­tert Chris­ti­ne Heim die Vor­tei­le, die das Tan­zen mit sich bringt. „Schon al­lein ei­ne gu­te Hal­tung ist sehr wert­voll.“ In ei­nem Sitz­kreis stimmt sie die Schü­ler auf die Tanz­stun­de ein. Kaum sind die ers­ten Tak­te der Mu­sik zu hö­ren, fin­den sich die Schü­ler blitz­schnell in ih­ren Po­si­tio­nen ein und le­gen mit dem Tan­zen los. Sie wis­sen im­mer ganz ge­nau, wel­cher Teil der Cho­reo­gra­phie als nächs­tes kommt.

Die Kin­der ler­nen aber nicht nur, für frem­de Kul­tu­ren of­fen zu sein, auch die Klas­sen­ge­mein­schaft wird ge­stärkt. Chris­ti­ne Heim ist be­geis­tert, wie gut die Schü­ler al­les um­set­zen: „Egal ob Mäd­chen oder Jun­ge, je­der macht mit und kann sei­ne in­di­vi­du­el­len Ta­len­te im Tanz zei­gen, kei­ner ge­niert sich.“ Zu­dem ge­hen die Schul­ar­ten Grund­schu­le und Gym­na­si­um auf­ein­an­der zu. Auf das Er­geb­nis die­ses ein­zig­ar­ti­gen, schul­art­über­grei­fen­den Pro­jekts darf man ge­spannt sein.

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Ansprechpartnerin
Viola Mühlbauer
Tel: 0991 2960-112
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