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20.11.2017 10:27

Mehrwert durch 3D‐Scans?

Eine vergleichende Studie zweier Köpfe von originalen und nachgegossenen Bronzeplastiken des Augsburger Augustusbrunnens.

Vor­trag im Rah­men der Werk­schau Me­di­en­tech­nik am Mitt­woch, 22. No­vem­ber 2017 um 19 Uhr in der Stadt­ga­le­rie im Stadt­mu­se­um, Ein­tritt frei

Der Vor­trag von Be­ne­dikt Krie­ger und Prof. Jo­erg Ma­x­zin stellt die Er­geb­nis­se ei­ner Stu­die vor und gibt ei­nen Aus­blick auf die zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten und Vor­zü­ge, die sich durch die in­no­va­ti­ven di­gi­ta­len Ar­beits­ab­läu­fe im Um­gang mit Kul­tur­er­be er­ge­ben.
In sei­ner Mas­ter­ar­beit zeigt Be­ne­dikt Krie­ger We­ge zur di­gi­ta­len Ar­chi­vie­rung der Bron­ze­plas­ti­ken des Augs­bur­ger Au­gus­tus­brun­nens (Hu­bert Ger­hard, 1588 bis 1594) mit­tels 3D‐­Scan­tech­no­lo­gie. Ein zwei­tes Ex­pe­ri­ment be­stand im di­rek­ten Ver­gleich zwi­schen den Ori­gi­na­len und den Nach­güs­sen der Fluss­göt­ter. Da­zu galt es, so­wohl die Ge­sich­ter der nach­ge­gos­se­nen Fi­gu­ren am Brun­nen in Augs­burg, als auch die der Ori­gi­na­le, wel­che sich der­zeit im Baye­ri­schen Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge in Mün­chen be­fin­den, drei­di­men­sio­nal zu di­gi­ta­li­sie­ren.

So­mit sind in der Stu­die die ers­ten prä­zi­sen 3D‐­Mo­del­le von Bron­ze­plas­ti­ken des Augs­bur­ger Au­gus­tus­brun­nens ent­stan­den, die ei­nen An­fang für die di­gi­ta­le Ar­chi­vie­rung des wert­vol­len Kul­tur­guts ma­chen. Der Vor­trag zeigt We­ge auf, wie neue 3D Tech­ni­ken für den Er­halt und die Re­kon­struk­ti­on von Kul­tur­er­be ein­ge­setzt wer­den kön­nen.

Be­ne­dikt Krie­ger
ist selbst­stän­di­ger Fo­to­graf und De­si­gner. Er er­lang­te 2017 an der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Deg­gen­dorf im Stu­di­en­gang Me­di­en­tech­nik und ‐Pro­duk­ti­on mit der wis­sen­schaft­li­chen Stu­die sei­nen Ab­schluss als Mas­ter of En­gi­nee­ring. Sei­ne Mas­ter­ar­beit wur­de erst kürz­lich am 26. Ok­to­ber mit dem Kul­tur­preis 2017 der Bay­er­werk AG für her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen in Kunst und Wis­sen­schaft aus­ge­zeich­net.

Jo­erg Ma­x­zin
ist Pro­fes­sor für 3D‐­Ani­ma­ti­on und Lei­ter des 3D‐La­bors der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Deg­gen­dorf. Sein For­schungs­schwer­punkt ist der Ein­satz neu­er 3D­Tech­ni­ken für den Er­halt und die Re­kon­struk­ti­on von Kul­tur­er­be.

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Ansprechpartnerin
Viola Mühlbauer
Tel: 0991 2960-112
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