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JARU UNTERWEGS. Eine Bilderreise von Peter Jaruszewski
Ausstellung im Palais im Stadtpark
 
Fr., 17.11.2017 - Do., 01.02.2018
 
Ort: Palais im Stadtpark (Klinik Angermühle) (Auf Karte zeigen)
Eintritt: frei
   
 
 

"Ja­ru un­ter­wegs – ei­ne Bil­der­rei­se von Pe­ter Ja­rus­zew­ski“ – so lau­tet der Ti­tel der neu­en Aus­stel­lung im Pa­lais im Stadt­park, die die Be­su­cher mit auf ei­ne far­ben­ge­wal­ti­ge Welt­rei­se nimmt. Auf den rund 50 aus­ge­stell­ten Ge­mäl­den sind Rei­se­er­leb­nis­se und Welt­ein­drü­cke von Pe­ter Ja­rus­zew­ski fest­ge­hal­ten. So­wohl nä­he­re Re­gio­nen in Deutsch­land, Ös­ter­reich oder Süd­ti­rol wie auch fer­ne Zie­le in Ita­li­en, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, Skan­di­na­vi­en, Grie­chen­land oder Thai­land sind hier als Mo­ti­ve zu fin­den. Als Leit­spruch für sei­ne Rei­se­bil­der zi­tiert Pe­ter Ja­rus­zew­ski Her­mann Hes­se: „Ge­wi­ß“, lach­te Sid­dhar­ta, „ge­wiß bin ich zu mei­nem Ver­gnü­gen ge­reist. Wo­zu denn sonst?“ Zeit zum Rei­sen hat sich der aus dem Ruhr­ge­biet stam­men­de Künst­ler im­mer wie­der ge­nom­men, so­weit ihm dies ne­ben sei­ner Be­rufs­tä­tig­keit eben mög­lich war. Ge­bo­ren vor 70 Jah­ren im Ruhr­ge­biet kam der Di­plom-In­ge­nieur für Me­tall­kun­de, Fer­ti­gungs- und Gie­ße­rei­tech­nik der Lie­be we­gen 1986 nach Deg­gen­dorf, wo er sei­ne Frau Mecht­hild hei­ra­te­te. Zu­sam­men führ­ten sie bis zu ih­rem Ru­he­stand die heu­te in Fi­scher­dorf an­säs­si­ge Alu­mi­ni­um­gie­ße­rei Pin­ter Guss.

Als Au­to­di­dakt, der schon seit Kin­des­bei­nen ein be­son­de­res In­ter­es­se an Kunst zeig­te, wand­te „Ja­ru“ – so der Künst­ler­na­me – sich in den Jah­ren 1994/95, und dann in­ten­siv ab 2009 dem ei­ge­nen künst­le­ri­schen Schaf­fen zu. Sei­ne far­ben­fro­hen Bil­der, meist in Öl, Acryl und Öl­pas­tell­krei­de, sind mit der ak­tu­el­len Aus­stel­lung im Pa­lais im Stadt­park erst­mals in ei­ner gro­ßen Werk­schau zu se­hen. Pe­ter Ja­rus­zew­ski ist Mit­glied im Kunst­ver­ein Deg­gen­dorf, wo er sich als Ku­ra­tor en­ga­giert für die Kunst in der Re­gi­on ein­setzt, und im Kitz Art, Kunst- und Kul­tur­ver­ein Kitz­bü­hel.

In sei­nen Bil­dern hält Pe­ter Ja­rus­zew­ski Er­in­ne­run­gen und Er­leb­nis­se von Rei­sen und Aus­flü­gen fest. Sei­ne Ge­mäl­de ha­ben al­so im­mer ei­nen au­to­bio­gra­phi­schen Be­zug. Meist die­nen Fo­tos und Skiz­zen als Grund­la­ge für das spä­te­re Mo­tiv. Als Mal­grund ver­wen­det er Lein­wand, Büt­ten­pa­pier, Mal­kar­ton, Span­plat­ten, Holz und an­de­re ge­eig­ne­te Ma­te­ria­li­en. „Von le­ben­den, be­freun­de­ten Künst­lern ha­be ich das Hand­werk­li­che ge­lernt, die ver­schie­de­nen Tech­ni­ken und die Um­set­zung von Ide­en und Mo­ti­ven er­klärt be­kom­men und von vie­len, vor lan­ger Zeit ver­stor­be­nen gro­ßen Ma­lern ha­be ich mir In­spi­ra­ti­on und Mut ge­holt, auch ein­mal vor ei­ne Staf­fe­lei zu tre­ten und ein Bild zu ma­len,“ so der Künst­ler über sich selbst. Ty­pisch für sei­ne ex­pres­sio­nis­ti­schen Bil­der, in de­nen er sei­ne sub­jek­ti­ven Ein­drü­cke dar­stellt, sind kräf­ti­ge Far­ben, po­si­ti­ve Mo­ti­ve und ei­ne le­bens­be­ja­hen­de Bot­schaft, die den Be­trach­tern Le­bens­en­er­gie, Freu­de und Zu­ver­sicht schen­ken soll. Ma­len be­deu­tet für Ja­ru ein Ent­flie­hen von All­tag und Hek­tik.. „Wenn ich ma­le, kann ich al­les um mich her­um ver­ges­sen, die­se po­si­ti­ve Amne­sie er­greift mich so­gar recht schnell. Ich zie­he mich um, rie­che Far­ben und Ter­pen­tin und ste­he vor der Staf­fe­lei und dann bin ich schon mit Herz und Kopf mit­ten im Bild. Häu­fig ar­bei­te ich an meh­re­ren Bil­dern zu­gleich, weil die Bil­der Zeit zum Trock­nen brau­chen.“

Öff­nungs­zei­ten: Mo bis Fr 8.00 - 18.00 Uhr, Sa 8.00 - 12.00 Uhr

Vernissage: 17.11.2017, 19:00 Uhr