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Die wichtigsten Entscheidungen im Stadtrat und den Ausschüssen

Bau-, Stadtplanungs- und Umweltausschuss am 19.12.2018

Foto: Kindergarten St. Erasmus
Bildnachweis: Stadt Deggendorf

Am Mitt­woch, 19.12.2018, kam der Deg­gen­dor­fer Bau-, Stadt­pla­nungs- und Um­welt­aus­schuss zu sei­ner 9. und letz­ten Sit­zung des Jah­res zu­sam­men. Ne­ben vie­len Ein­zel­bau­vor­ha­ben wur­den auch öf­fent­li­che Ta­ges­ord­nungs­punk­te be­schlos­sen. Hier die wich­tigs­ten Ent­schei­dun­gen im Über­blick:

Er­rich­tung ei­ner Ein­fach­turn­hal­le mit Ne­ben­räu­men, ei­ner Men­sa mit Kü­che und Er­wei­te­rung von Räu­men für die heil­päd­ago­gi­sche Ta­ges­stät­te der St.-Not­ker-Schu­le
Der Bau­aus­schuss be­schloss, der be­an­trag­ten Ge­neh­mi­gung zur Er­rich­tung ei­ner Turn­hal­le so­wie der Er­wei­te­rung von Räu­men für die St.-Not­ker-Schu­le in Deg­gen­dorf zu­zu­stim­men.

Er­wei­te­rung des Kin­der­gar­tens St. Eras­mus durch Er­rich­tung ei­ner Kin­der­krip­pe in der Deg­ge­nau
Der Bau­aus­schuss stimm­te der be­an­trag­ten Ge­neh­mi­gung zur Er­rich­tung ei­ner Kin­der­krip­pe beim Kin­der­gar­ten St. Eras­mus zu. Da­mit kann die Kin­der­ta­ges­stät­te um 24 Krip­pen­plät­ze er­wei­tert wer­den.

Er­wei­te­rung der Be­rufs­fach­schu­le für Kran­ken­pfle­ge
Durch die Er­rich­tung ei­nes An­baus an das be­ste­hen­de Schul­ge­bäu­de kann die Be­rufs­fach­schu­le für Kran­ken­pfle­ge in der Per­las­ber­ger Stra­ße er­wei­tert wer­den. Der Aus­schuss be­schloss die Er­tei­lung der not­wen­di­gen Ge­neh­mi­gung.

Er­wei­te­rung des be­ste­hen­den Ju­gend­wohn­heims in der Trat 13
Um künf­tig vor al­lem aus­wär­ti­gen Aus­zu­bil­den­den, die ih­ren Be­rufs­schul­un­ter­richt in Deg­gen­dorf ab­sol­vie­ren, wei­te­re Wohn­mög­lich­kei­ten zu bie­ten, wird das be­ste­hen­de Ju­gend­wohn­heim auf dem Ge­län­de der Kreis­hand­wer­ker­schaft Deg­gen­dorf von 58 auf 80 Bet­ten er­wei­tert. Das Gre­mi­um stimm­te der Er­wei­te­rung zu.

Be­bau­ungs­plan Nr. 114 „Dr.-Koll­mann-Stra­ße“;
Be­en­den des Auf­stel­lungs­ver­fah­rens
Das Ziel des seit März 2009 in Auf­stel­lung be­find­li­chen Be­bau­ungs­pla­nes war es haupt­säch­lich, Pla­nungs­si­cher­heit für ein Stu­den­ten­wohn­heim mit ca. 70 Wohn­plät­zen süd­west­lich der Dr.-Koll­mann-Stra­ße zu schaf­fen. Die­ses Wohn­heim soll aber nicht mehr rea­li­siert wer­den, so dass der Aus­schuss das Auf­stel­lungs­ver­fah­ren be­en­det hat. In die­sem Be­reich plant die Stadt­bau GmbH nun die Er­rich­tung von zwei Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern mit So­zi­al­woh­nun­gen und den ent­spre­chen­den Stell­plät­zen.

Stadtrat am 17.12.2018

Foto: Rahmenplan 1. Preisträger Ideenwettbewerb Schachinger Gärten

Am 17.12.2018 kam der Deg­gen­dor­fer Stadt­rat zu sei­ner 12. und letz­ten Sit­zung des Jah­res zu­sam­men. Hier die wich­tigs­ten Ent­schei­dun­gen im Über­blick:

Auf­stel­lung des Be­bau­ungs­pla­nes Nr. 159 „GE – Scha­chin­ger Gär­ten“
Der Stadt­rat hat 2016 be­schlos­sen, für den ge­sam­ten Be­reich der Scha­chin­ger Gär­ten ei­nen städ­te­bau­li­chen Ide­en­wett­be­werb zur Auf­stel­lung ei­nes Rah­men­plans durch­zu­füh­ren. Die­ser ge­sam­te Be­reich der „Scha­chin­ger Gär­ten“ wird um­schlos­sen: Im Wes­ten von der Bahn­li­nie, im Nor­den von der Ot­to-Denk-Stra­ße, im Os­ten von der Loh­stra­ße und der A 92 bzw. der B 11 und im Sü­den von der Neu­sied­ler Stra­ße (St 2125). Für den Wett­be­werb wur­de fest­ge­legt, dass im Nor­den Wohn­be­bau­ung ent­ste­hen soll. Im Sü­den, ent­lang der Neu­sied­ler Stra­ße sol­len emis­si­ons­freie Ge­wer­be­flä­chen für Bü­ro­nut­zung und hoch­schul­na­he Nut­zun­gen ent­ste­hen. Auf der Grund­la­ge die­ses Rah­men­pla­nes kön­nen dann ein­zel­ne Teil­be­rei­che mit ei­nem Be­bau­ungs­plan über­plant und so­mit die Vor­aus­set­zung für ei­ne Be­bau­ung ge­schaf­fen wer­den. Dem Stadt­rat wur­de im April 2017 das Er­geb­nis des Wett­be­wer­bes vor­ge­stellt. Auf der Grund­la­ge des 1. Prei­ses be­schloss der Stadt­rat, für den süd­li­chen Ab­schnitt, ent­lang der Neu­sied­ler Stra­ße, ein Be­bau­ungs­plan auf­zu­stel­len.

Än­de­rung des Flä­chen­nut­zungs- und Land­schafts­pla­nes durch das Deck­blatt Nr. 41 „Im­mers­bühl“
Für die Flä­chen im Be­reich von Im­mers­bühl er­öff­net sich mit der neu­en Geh- und Rad­we­ge­brü­cke die Mög­lich­keit, Er­wei­te­run­gen und neue Ein­rich­tun­gen der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Deg­gen­dorf in fu­ß­läu­fi­ger An­bin­dung an den zen­tra­len Hoch­schul­stand­ort an der Edl­mair­stra­ße zu schaf­fen. Der Stand­ort war auch be­reits ei­ner von zwei po­ten­zi­el­len Stand­or­ten in der Be­wer­bung der Stadt Deg­gen­dorf als Stand­ort für den Stu­di­en­gang An­ge­wand­te Ge­sund­heits­wis­sen­schaf­ten. Um im Hin­blick auf den Flä­chen­be­darf der Tech­ni­schen Hoch­schu­le fle­xi­bel sein zu kön­nen und um so­wohl stu­den­ti­sches Woh­nen eben­falls in fu­ß­läu­fi­ger Ent­fer­nung zur Tech­ni­schen Hoch­schu­le als auch ver­träg­li­che ge­werb­li­che Bü­ro­nut­zun­gen in de­ren Um­feld zu er­mög­li­chen, wird der Flä­chen­nut­zungs- und Land­schafts­plan ge­än­dert. Der Stadt­rat be­fass­te sich im ak­tu­el­len Ver­fah­rens­schritt mit dem Be­richt über die früh­zei­ti­ge Öf­fent­lich­keits­be­tei­li­gung und die Be­tei­li­gung der Be­hör­den und sons­ti­gen Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge und bil­lig­te den Be­richt wie auch den Ent­wurf des Deck­blat­tes Nr. 41 zur Än­de­rung des Pla­nes. Das Gre­mi­um be­schloss die Durch­füh­rung der Be­tei­li­gung der Öf­fent­lich­keit und die Be­tei­li­gung der Be­hör­den und sons­ti­gen Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge.

Ge­neh­mi­gung von über­plan­mä­ßi­gen Aus­ga­ben für ei­nen Zu­schuss an den Tier­schutz­ver­ein Deg­gen­dorf und Um­ge­bung e.V.
Um den Tier­schutz­ver­ein über die Pro-Kopf-Pau­scha­le für Fund­tie­re hin­aus un­ter­stüt­zen zu kön­nen, be­schloss der Stadt­rat, 2018 zu­sätz­lich ei­nen frei­wil­li­gen (Be­triebs­kos­ten)-Zu­schuss an den Ver­ein zu zah­len und ge­neh­mig­te ins­ge­samt über­plan­mä­ßi­ge Aus­ga­ben für den Zu­schuss und die An­pas­sung der Pro-Kopf-Pau­scha­le für Fund­tie­re in Hö­he von 20.524,82 €.

Stadtrat am 03.12.2018

Am ver­gan­ge­nen Mon­tag kam der Deg­gen­dor­fer Stadt­rat zu sei­ner 11. Sit­zung des Jah­res zu­sam­men. Be­ra­ten und be­schlos­sen wur­de der städ­ti­sche Haus­halt für 2019. Ein­stim­mig be­schloss der Stadt­rat, für das Haus­halts­jahr 2019 ei­nen Haus­halt mit ei­nem Ge­samt­vo­lu­men von 103,3 Mio. € auf­zu­stel­len. Zum ers­ten Mal über­schrei­tet der Deg­gen­dor­fer Haus­halt da­mit die Mar­ke von 100 Mio. €. Im Haus­halt 2019 sind al­lei­ne wie­der über 18 Mio. € an rei­nen In­ves­ti­tio­nen ver­an­schlagt. Mit die­sen fast 18,2 Mio. € wird das bis­her grö­ß­te In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men er­reicht, wel­ches oh­ne zu­sätz­li­che neue Schul­den fi­nan­ziert wer­den konn­te.

Be­son­de­ren Stel­len­wert im Be­reich der In­ves­ti­tio­nen nimmt der „Deg­gen­dor­fer Schul­we­g“ ein. In den kom­men­den Jah­ren sol­len die drei Schul­stand­or­te St. Mar­tin, Mie­traching und Theo­dor Eckert ein­schlie­ß­lich der Turn­hal­len mit ei­nem Kos­ten­vo­lu­men von 22 Mio. € sa­niert, er­wei­tert und -wenn es Sinn macht- auch neu ge­baut wer­den. Wei­te­re Eck­punk­te in den In­ves­ti­tio­nen stellt der Breit­band­aus­bau, die Be­zu­schus­sung der Er­wei­te­rung der Kin­der­ta­ges­stät­te St. Eras­mus in Deg­ge­nau, den Bau ei­ner Turn­hal­le für die Le­bens­hil­fe Deg­gen­dorf oder die neue Dau­er­aus¬­stel­lung im Stadt­mu­se­um „Stadt-Land-Flus­s“ dar. Im Rah­men der frei­wil­li­gen Auf­ga­ben wer­den wie­der zahl­rei­che Ver­ei­ne und In­sti­tu­tio­nen be­zu-schusst. So stärkt die Stadt ge­zielt das so­zia­le Zu­sam­men­le­ben und das Mit­ein­an­der in Deg­gen­dorf, wenn bei­spiels­wei­se der ESV Deg­gen­dorf beim Bau ei­nes zu­sätz­li­chen Ten­nis­plat­zes un­ter­stützt wird.

Un­ab­ding­bar für die Bei­be­hal­tung und Stei­ge­rung der At­trak­ti­vi­tät für ei­ne Stadt ist die Schaf­fung und der Er­halt von ge­eig­ne­ter In­fra­struk­tur als Stand­ort­fak­tor. Des­halb in­ves­tiert Deg­gen­dorf auch im kom­men­den Jahr wie­der über 2 Mio. € in die In­fra­struk­tur, das hei­ßt in Stra­ßen, Ka­nä­le und in die Breit­band­ver­sor­gung.

Mit dem ein­stim­mig be­schlos­se­nen Haus­halt 2019 kann die Stadt Deg­gen­dorf auch 2019 ent­schei­den­de In­ves­ti­tio­nen in die Zu­kunft Deg­gen­dorfs tä­ti­gen und da­mit die Kin­der, die Wirt­schaft und die Ge­mein­schaft för­dern.

Bau-, Stadtplanungs- und Umweltausschuss am 28.11.2018

Am Mitt­woch, 28.11.2018 kam der Deg­gen­dor­fer Bau-, Stadt­pla­nungs- und Um­welt­aus­schuss zu sei­ner 8. Sit­zung des Jah­res zu­sam­men. Ne­ben vie­len Ein­zel­bau­vor­ha­ben wur­den auch öf­fent­li­che Ta­ges­ord­nungs­punk­te be­schlos­sen. Hier die wich­tigs­ten Ent­schei­dun­gen im Über­blick:

Be­bau­ungs­plan Nr. 158 „Frau­en­stra­ße“
In ei­nem wei­te­ren Ver­fah­rens­schritt zur Auf­stel­lung des Be­bau­ungs­pla­nes be­fass­te sich der Aus­schuss mit dem Be­richt zur er­folg­ten Öf­fent­lich­keits­be­tei­li­gung und der Be­tei­li­gung der Be­hör­den und sons­ti­gen Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ha­ben meh­re­re Be­den­ken ge­gen den Um­fang der ge­plan­ten Be­bau­ung der Grund­stü­cke er­ho­ben. Auf der Grund­la­ge der Ab­wä­gung der ein­ge­gan­ge­nen Be­den­ken und An­re­gun­gen wur­de der ge­än­der­te Ent­wurf des Be­bau­ungs­pla­nes Nr. 158 „Frau­en­stra­ße“ in der Fas­sung vom 31.10.2018 mit Be­grün­dung ge­bil­ligt. Das Gre­mi­um be­schloss dar­über hin­aus als nächs­ten Ver­fah­rens­schritt, er­neut ei­ne wei­te­re Öf­fent­lich­keits­be­tei­li­gung so­wie die Be­tei­li­gung der Be­hör­den und sons­ti­gen Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge zum ge­än­der­ten Ent­wurf des Be­bau­ungs­pla­nes durch­zu­füh­ren und er­teil­te der Ver­wal­tung gleich­zei­tig den Auf­trag, für ei­nen Teil­be­reich Vor­schlä­ge mit re­du­zier­ten Ge­bäu­de­hö­hen zu er­ar­bei­ten.

Neu­bau ei­ner Ret­tungs­wa­che in Platt­ling – Be­tei­li­gung der Nach­bar­stadt Deg­gen­dorf
Die Stadt Platt­ling plant, dem Mal­te­ser Ret­tungs­dienst die Ein­rich­tung ei­ner Ret­tungs­wa­che mit zu­nächst ei­nem Ret­tungs­wa­gen in Au­to­bahn­nä­he im Be­reich der Zu­fahrt zur Au­to­bahn­meis­te­rei zu er­mög­li­chen. Der hier bis­lang vor­lie­gen­de Be­bau­ungs­plan sah in die­sem Be­reich bis­lang kei­ne be­bau­ba­ren Flä­chen vor. Da­her wird ein Än­de­rungs­ver­fah­ren zum Be­bau­ungs­plan zur Er­mög­li­chung der Ret­tungs­wa­che durch­ge­führt. Das in­ter­kom­mu­na­le Ent­wick­lungs­kon­zept Deg­gen­dorf/Platt­ling/Ste­phans­po­sching sieht für den Be­reich ei­ne ge­werb­li­che Flä­che vor. Ei­ne Ret­tungs­wa­che mit un­mit­tel­ba­rem An­schluss an das Fern­stra­ßen­netz stellt hier­zu kei­nen Wi­der­spruch dar. Dem­zu­fol­ge er­hob der Bau­aus­schuss ge­gen die not­wen­di­ge Än­de­rung des Be­bau­ungs­plans „Ge­wer­be­ge­biet Pankofen Nor­d“ kei­ne Ein­wän­de.

Nut­zungs­än­de­rung ei­ner Woh­nung in ei­nen Kin­der­gar­ten Am Stadt­park 1 - 39
Auf dem Grund­stück der so ge­nann­ten „Al­ten Ka­ser­ne“ soll ei­ne be­ste­hen­de Woh­nung als Kin­der­gar­ten ge­nutzt wer­den. Da­mit soll der be­ste­hen­de Wal­dorf­kin­der­gar­ten in ei­nem na­hen Ge­bäu­de­teil um max. 12 Kin­der er­wei­tert wer­den. Der Aus­schuss be­schloss die Er­tei­lung der not­wen­di­gen Nut­zungs­än­de­rung zur Er­wei­te­rung des Kin­der­gar­tens.

Stadtrat am 26.11.2018

Foto: Langlauf im Langlaufzentrum Rusel-Oberbreitenau
Bildnachweis: Stadt Deggendorf

Am Montag, 26.11.2018, kam der Deggendorfer Stadtrat zu seiner 10. Sitzung des Jahres zusammen. Hier die wichtigsten Entscheidungen im Überblick:

Neue Verordnung für die Hauptskiwanderwege im Waldgebiet Rusel – Breitenauer Regel - Dreitannenriegel
Seit 1999 legt die bestehende Verordnung fest, dass die Loipe 1 mit Einstieg am Ruselabsatz, die Loipe 2 mit Einstieg in Greising am Moritz-Knüpfer-Platz, die Loipe 4 mit Einstieg in Bischofsmais am Parkplatz sowie die Höhenloipe mit Einstieg am Geißkopf an der Bergstation und Zustieg zu anderen Loipen als Hauptskiwanderwege ausgewiesen sind. Nachdem nach 20 Jahren die Verordnung ausläuft, muss diese neu erlassen werden. Auch die neue Verordnung legt diese Bereiche als Hauptskiwanderwege fest. Näheres zur Verordnung, die zum 22.01.2019 in Kraft tritt, finden Sie auf www.deggendorf.de ab dem 22.01.2019.

Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes sowie Bebauungsplan Nr. 157 „SO Solarpark Halbmeile“
Für einen geplanten Solarpark im Bereich der Halbmeile wurde der Bebauungsplan Nr. 157 „SO Solarpark Halbmeile“ sowie die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes behandelt. Für den nächsten Verfahrensschritt beschloss der Stadtrat die Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange.

Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 154 „GE – Innstolz“
Der Stadtrat befasste sich mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes im Bereich Natternberg-Siedlung, um für die weitere Entwicklung und Standortsicherung der Fa. Innstolz Käsewerk Roiner KG die notwendigen baurechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Es wurde der Vorentwurf für den Bebauungsplan sowie die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange beschlossen.

Resolution gegen die geplante Änderung im Hochwasserschutz
Der Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern legt fest, dass Flutpolder entlang der Donau nicht errichtet werden sollen entgegen der bisherigen Zusagen aus der Politik. Deggendorf befürchtet dadurch erhebliche Beeinträchtigungen bei Hochwasserlagen. Auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion beschloss das Gremium eine Resolution gegen die geplante Änderung im Hochwasserschutz und dem damit verbundenen Verzicht auf die Flutpolder in Bertoldsheim und Eltheim/Wörthhof.

Vergabe von Bauleistungen Erschließung Baugebiet Stauffendorf Ost
Es wird die Erschließung für die 13 neuen Bauparzellen hergestellt. Hierzu werden 145 m Schmutzwasser- und 215 m Regenwasserkanal unterhalb der ca. 300 m langen, neuen Erschließungsstraße verlegt. Die Arbeiten werden im Frühjahr 2019 beginnen und gegen Ende Juni 2019 abgeschlossen sein.

Kauf der Landgärtnerei Meier (Stephansposching) durch die Stadt Deggendorf
Der Stadtrat hat beschlossen, dem bereits am 19.11.2018 unterzeichneten Kaufvertrag zuzustimmen. Da die Stadtgärtnerei aktuell im zu städtebaulich neu zu ordnenden Gebiet „Schachinger Gärten“ liegt, welches zu einem neuen Stadtquartier wachsen soll, muss diese langfristig vom Standort weichen. Mit der zum Verkauf stehenden Landgärtnerei Meier wurde ein modernes Objekt auf dem Gemeindegebiet Stephansposching, insbesondere zur Verlagerung des städtischen Zierpflanzenbaus gefunden.

Verkehrsausschuss am 15.11.2018

Foto: Gehweg Stadtpark

Am Don­ners­tag, 15.11.2018 kam der Deg­gen­dor­fer Ver­kehrs­aus­schuss zu sei­ner 5. Sit­zung des Jah­res zu­sam­men. Hier die wich­tigs­ten Ent­schei­dun­gen im Über­blick:

Frei­ga­be des Geh­we­ges über das ehe­ma­li­ge Frei­bad­ge­län­de für Rad­fah­rer
Da­mit Rad­fah­rer den Geh­weg ent­lang des Bo­gen­ba­ches auch nut­zen kön­nen, be­schloss der Ver­kehrs­aus­schuss ab dem Sup­pen­steg in nörd­li­cher Rich­tung über das ehe­ma­li­ge Frei­bad­ge­län­de bis zum An­schluss an die Stich­stra­ße der Graf­lin­ger Stra­ße Rad­ver­kehr in bei­den Rich­tun­gen zu­zu­las­sen. Da­mit wird für Rad­fah­rer ei­ne wei­te­re Nord-Süd-Ver­bin­dung vom Sup­pen­steg bis zur Trat und um­ge­kehrt er­mög­licht und ei­ne si­che­re Ver­bin­dung ab­seits der Haupt­ver­kehrs­stra­ße zu den dor­ti­gen Ein­kaufs­zen­tren ge­schaf­fen.

Ab­kni­cken­de Vor­fahrt in der Mi­cha­els­bu­cher Stra­ße in Ret­ten­bach
Aus Mi­cha­els­buch kom­mend fah­ren vie­le Ver­kehrs­teil­neh­mer trotz seit Jah­ren auf­ge­stell­ten Blu­men­trö­gen im­mer noch mit ho­her Ge­schwin­dig­keit in die Ort­schaft Ret­ten­bach ein. Um ei­ne wei­te­re Ver­bes­se­rung zur Ge­schwin­dig­keits­re­du­zie­rung in die­sem Be­reich zu er­rei­chen, be­schloss der Ver­kehrs­aus­schuss bei der Ein­mün­dung der Ge­mein­de­ver­bin­dungs­stra­ße aus Rich­tung Platt­ling in die Mi­cha­els­bu­cher Stra­ße die Stra­ße als ab­kni­cken­de Vor­fahrt aus­zu­wei­sen.

An­woh­ner­an­trag auf Aus­wei­sung ei­ner Ge­schwin­dig­keits­be­schrän­kung auf 30 km/h auf der Staats­stra­ße 2135 im Be­reich Mie­traching
Der An­woh­ner­an­trag auf Ge­schwin­dig­keits­re­du­zie­rung auf 30 km/h wur­de vom Ver­kehrs­aus­schuss ab­ge­lehnt. Die Aus­wei­sung ei­ner Tem­po 30-Zo­ne ist für den Be­reich der Ru­sel­berg­stra­ße ge­mäß der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung un­zu­läs­sig, weil es sich hier um kei­ne „Zo­ne“ han­delt. Ei­ne „Zo­ne“ muss ei­nen grö­ße­ren Be­reich mit meh­re­ren Stra­ßen um­fas­sen und die ein­be­zo­ge­nen Stra­ßen müs­sen den Fahr­zeug­füh­rern ei­ne ge­schlos­se­ne Ein­heit ver­mit­teln. Auch darf sich ei­ne Tem­po 30-Zo­ne nicht auf Stra­ßen des über­ört­li­chen Ver­kehrs (Bun­des-, Staats- und Kreis­stra­ßen) er­stre­cken. Für ei­ne stre­cken­be­zo­ge­ne 30 km/h-Be­schrän­kung lie­gen die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen an die­ser Stel­le der ST 2135 eben­so nicht vor.

Bau-, Stadtplanungs- und Umweltausschuss am 24.10.2018

Foto: Graflinger Straße Höhe Stadtpark

Verbesserung des Regenüberlaufs Graflinger Straße
Bei länger anhaltendem Starkregen tritt im Bereich Leimfeldstraße / Graflinger Straße Abwasser aus der Kanalisation aus und läuft die Graflinger Straße entlang stadteinwärts. Damit der Regenüberlauf verbessert wird, beschloss der Ausschuss den Neubau von 120 Meter Kanalleitung mit 1,80 Metern Durchmesser quer durch den Stadtpark und ein Anbindungsbauwerk an das bestehende Regenüberlaufbauwerk. Die Baukosten betragen ca. 365.000 €.

Neubau eines Minikreisverkehrsplatzes in der Mettener Straße
An der Einmündung der Mettener Straße in die stark befahrene abknickende Vorfahrt Richtung Otto-Denk-Straße bzw. Neusiedler-Straße (Kreisverkehr) kommt es insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr regelmäßig zu größeren Rückstauungen. Um dort die Verkehrsqualität für die Verkehrsteilnehmer aus den dicht besiedelten Wohngebieten im Westen der Stadt deutlich zu verbessern, insbesondere für diejenigen, die in Richtung Otto-Denk-Straße stadteinwärts fahren, beschloss der Bau-, Stadtplanungs- und Umweltausschuss die Errichtung eines Minikreisverkehrsplatzes. Die Platzverhältnisse ermöglichen an diesem Knotenpunkt einen Minikreisel mit einem Fahrbahnaußendurchmesser von ca. 22 m, wobei noch ein Grundstücksstreifen von etwa 30 m2 zu erwerben ist. Minikreisel unterscheiden sich neben dem geringeren Durchmesser von kleinen Kreisverkehren (26 m bis 40 m) vor allem dadurch, dass die Mittelinsel für größere Fahrzeuge überfahrbar ist. Der bisher einzige Minikreisel in Deggendorf befindet sich an der Einmündung Güterstraße/Bahnhofstraße beim Hauptbahnhof (Durchmesser: 21 m).

Aufstellung eines Bebauungsplanes mit der Bezeichnung Nr. 161 „SO Lidl – Graflinger Straße
Auf dem Grundstück des bestehenden Lidl-Marktes an der Graflinger Straße will die Lidl Vertriebs-GmbH und Co. KG einen Neubau mit ca. 1.350 m² Verkaufsfläche sowie dazugehörige Personal- und Lagerräume errichten. Für diese Baumaßnahme ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes notwendig. Das Gremium beschloss für diese Baumaßnahme die notwendige Aufstellung eines Bebauungsplanes mit der Bezeichnung Nr. 161 „SO Lidl – Graflinger Straße“.

Erweiterung des Hotels Höttl in der Lateinschulgasse
Der Bauausschuss beschloss die Erweiterung des Hotels Höttl um 15 Betten und einen Wellnessbereich.

Stadtratssitzung vom 22.10.2018

Foto: Kohlberg
Bildnachweis: Stadt Deggendorf

Neue Dauerausstellung im Stadtmuseum zur Stadtgeschichte
Unter dem Namen „Museum Uploaded“ (Interreg V) wird gemeinsam mit der THD und Partnern in Tschechien die Digitialisierung im Museum pilothaft an einer neuen Dauerausstellung im Stadtmuseum Deggendorf erforscht und geplant. In einem zweiten Projektteil, der die Produktion und den Bau der neuen Dauerausstellung umfasst, geht es jetzt um die inhaltliche Konzeption. Dazu wird vom Stadtmuseum aktuell eine intensive Bürgerbeteiligung in Form von „Stadtgesprächen“ betrieben, um für „das Museum von Morgen“ Inhalte und Themen zu erarbeiten. Der Stadtrat wurde von der Museumsleitung in der Sitzung über die anstehende Projektphase informiert und stimmte auch der Kompensierung der notwendigen Ausgaben zu, soweit einzelne Fördermittel gemindert oder ausfallen werden.

Beschaffung einer Drehleiter (DLA-K) und eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges (HLF20) für die Freiwillige Feuerwehr Deggendorf
Beide Fahrzeuge sollen zur Steigerung der Einsatzkraft im Jahr 2019 beschafft werden. Die neue Drehleiter ersetzt eine vorhandene Drehleiter 23/12 aus dem Baujahr 1989. Das vorhandene Tanklöschfahrzeug 16/25 aus dem Baujahr 1995 wird durch ein neues Löschgruppenfahrzeug ausgetauscht. Der Deggendorfer Stadtrat sprach sich für diese beiden Investitionen in die öffentliche Sicherheit aus und genehmigte die Beschaffung sowohl der Drehleiter als auch des Löschfahrzeuges.

Taktverdichtung der Busverbindung Bahnhof Deggendorf zum Klinikum
Der Stadtrat befasste sich mit zwei Anträgen der Stadtratsfraktionen Bündnis 90 Die Grünen und Freie Wähler, welche auf eine Taktverdichtung (Halbstundentakt) vom Bahnhof zum Klinikum abzielen. Der Deggendorfer Stadtrat beschloss, die Stadtbuslinie 4 (Oberer Stadtplatz – Deggenau – Mietzing – Oberer Stadtplatz – Stadt Au zurück Oberer Stadtplatz), die viermal am Tag fährt (zweimal am Vormittag und zweimal am Nachmittag im Abstand von zwei Stunden, mittags von drei Stunden) zu verlängern und dabei den Bahnhof und das Klinikum miteinzubinden. Diese Variante stellt die kürzeste Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Klinikum dar. Die entstehenden jährlichen Mehrkosten im niedrigen fünfstelligen Bereich dafür hat das Gremium genehmigt und der Taktverdichtung der Linie 4 zugestimmt.

Erweiterung der Kindertagesstätte St. Stephan in Seebach um eine Krippengruppe
Direkt im Anschluss an die bestehenden zwei Kindergartengruppen im Kindergarten St. Stephan kann in frei gewordenen Räumen der Pfarrkirchenstiftung eine Krippengruppe entstehen. Neben dem allgemein notwendigen Bedarf an zusätzlichen Krippenplätzen im Stadtgebiet erhöht sich dieser Bedarf in Seebach insbesondere durch das neue Baugebiet Seebach-Hochfeld, in dem die Bauparzellen vorwiegend an Familien mit Kindern vergeben wurden. Der Stadtrat stimmte der Erweiterung der Kindertagesstätte St. Stephan um eine Krippengruppe zu. Im Haushalt 2019 werden für diese Maßnahme Ausgabemittel in Höhe von 452.000 € als Investitionskostenzuschuss vorgesehen.

Stadtentwicklung Deggendorf
Modellprojekt Kohlberg, Strukturkonzept mit Selbstbindungsbeschluss für die Innenentwicklung im Stadtgebiet Der Deggendorfer Stadtrat wurde über den Abschluss des Modellprojektes „Kohlberg“ informiert, in welchem die Revitalisierung von Wohngebieten aus den 50er bis 70er Jahren untersucht wurde. Aufgrund der Ergebnisse wird es nun Aufgabe der Stadt sein, die Ergebnisse auf andere Wohnquartiere zu übertragen. Darum beschloss das Gremium, die Verwaltung zu beauftragen, auf Grundlage der Ergebnisse des Modellprojektes „Kohlberg“ ein Strukturkonzept „Innen entwickeln – Charakter Deggendorfs erhalten“ zu erarbeiten. Mit diesem Auftrag verpflichtet sich die Stadt auch per Beschluss, Innenentwicklungspotenziale vorrangig und verträglich zu nutzen. Hierzu werden die bereits laufenden städtischen Maßnahmen zur Aktivierung von Leerständen und Brachflächen auf Grundlage des städtischen Flächenmanagements weitergeführt, Baulandausweisungen weiterhin auf Basis der regelmäßig fortzuschreibenden Flächenbedarfsprognosen durchgeführt und die strategischen Ansätze für eine behutsame Innenentwicklung durch das beauftragte Strukturkonzept weiterentwickelt.