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07.02.2020 09:30

Aus den Sitzungen des Deggendorfer Stadtrates und seiner Ausschüsse

Am 06.02.2020 kam der Deggendorfer Verkehrsausschuss zu seiner 1. Sitzung des Jahres zusammen. Hier die wichtigsten Entscheidungen im Überblick:

Bereits Ende letzten Jahres wurden alle von der Neuregelung der Abfallentsorgung betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner des Auweges von Oberbürgermeister Dr. Christian Moser zu einem Gespräch in das Neue Rathaus der Stadt Deggendorf eingeladen. Diesem Gespräch ging die Nachricht der AKU Abfallwirtschaft Donau-Wald voraus, dass das Rückwärtsfahren des Müllwagens im Auweg mit ca. 300 m Strecke den Unfallverhütungsvorschriften widerspricht, insbesondere bei zusätzlich auftretenden Engstellen durch parkende Fahrzeuge. Dies betrifft auch den erst im Sommer 2019 geschaffenen Sammelplatz auf etwa halber Höhe des Auweges. Ohne Veränderung der Parksituation müsste ein neuer Sammelplatz bereits bei der Abzweigung der Martin-Luther-Straße geschaffen werden. Um die aktuelle Entsorgungssituation nicht weiter zu verschlechtern, präsentierten 2. Bürgermeister Günther Pammer, Ordnungsamtsleiter Karlheinz Löfflmann und Sandro Pfeiffer vom OB-Büro eine Lösung, welche vorsieht, den Auweg ab der Abzweigung Martin-Luther-Straße auf der gesamten Länge als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen, mit der Konsequenz, dass dort lediglich Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist und alle Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn gleichberechtigt nutzen dürfen. Damit ist der bestehende Gehweg als rechtlich nicht mehr existent zu betrachten. Dadurch können Fahrzeuge durch das Zusatzschild „Parken“ auf der gesamten Länge des Auweges auf dem Gehweg parken, um die erforderliche Breite für größere Fahrzeuge (wie etwa auch Feuerwehr und Krankenwagen) zu gewährleisten. Um das Parken im Bereich des (jetzigen) Gehweges zu ermöglichen, wird ein Asphaltkeil eingebaut. Im Bereich des bestehenden Mülltonnensammelplatzes wird eine Sperrfläche markiert. In seiner Sitzung vom 06.02.2020 beschloss der Verkehrsausschuss, den Auweg als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen.

Daneben beschloss der Ausschuss, die Ortsstraße im Bereich Hackermühle und Ringelswies auf eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zu beschränken. Ebenso wurde eine europaweite Neuausschreibung der Fahrleistungen für das Anruf-Sammeltaxi bis 31.12.2023 beschlossen, nachdem der aktuelle Vertrag zum 31.10.2020 endet.

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Ansprechpartnerin
Viola Mühlbauer
Tel: 0991 2960-112
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