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Deggendorfer Stadtrat
Die wichtigsten Entscheidungen aus der 8. Sitzung
Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 27.10.2026 09:20 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten
Blick über die Eisfläche des Eisstadions mit Tribünen, Werbebanden und Anzeigetafel

Jahresabschluss des Städtischen Elisabethenheimes für 2025 Nach der Übertragung des Pflegebetriebs an das Bayerische Rote Kreuz Ende 2023 befand sich die Einrichtung im Jahr 2025 noch in der Abwicklung. Entsprechend wurden im Jahr 2025 auch keine Umsätze mehr aus dem Pflegebetrieb erzielt. Der Jahresabschluss weist einen Fehlbetrag von rund 292.000 Euro aus, der von der Stadt Deggendorf ausgeglichen wird. Das Vermögen des Elisabethenheims besteht weiterhin überwiegend aus dem Gebäudebestand. Gleichzeitig wird das Sondervermögen unter Beibehaltung der Gemeinnützigkeit für künftige gemeinnützige Zwecke neu aufgestellt.

Vorzeitige Ansparung des im Jahr 2015 abgeschlossenen Bausparvertrages zur zukünftigen Zinssicherung Der Stadtrat hat einer Sonderansparung von 600.000 Euro für einen bereits 2015 abgeschlossenen Bausparvertrag zugestimmt. Damit soll sichergestellt werden, dass das Bauspardarlehen mit einem günstigen Zinssatz von 2,31 Prozent im Jahr 2028 planmäßig zur Verfügung steht. Mit der Sonderansparung wird die Zuteilungsreife früher erreicht. Das Darlehen könnte damit insbesondere zur Finanzierung großer Bauprojekte, wie der Grundschule Theodor Eckert, eingesetzt werden.

Benennung einer Erschließungsstraße in Natternberg Die neue Verkehrsfläche zur Erschließung des künftigen THW-Standortes wird in „Herzogin-Agnes-Platz“ benannt. Mit der Namensgebung wird an Herzogin Agnes von Glogau erinnert, die im 14. Jahrhundert eng mit Natternberg und Deggendorf verbunden war. Als Herrin von Burg Natternberg bestätigte sie 1316 die Rechte und Freiheiten der Deggendorfer Bürger und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur historischen Entwicklung der Stadt.

Strukturplanung „Westlich der Bahntrasse“ Der Stadtrat hat die Strukturplanung für den Bereich „Westlich der Bahntrasse“ beschlossen. Sie ist Teil des gesamtstädtischen Konzepts „Innen entwickeln – Charakter Deggendorfs erhalten“, das eine maßvolle Nachverdichtung unter Berücksichtigung der jeweiligen Gebietsstrukturen ermöglichen soll. Die Strukturplanung schafft zugleich eine wichtige Grundlage für die Anwendung des sogenannten „Bauturbos“.

Annahme einer Geldspende der GALLINGER-MAX-STIFTUNG zur Mitfinanzierung der Maßnahme „Erschließung Gleisdreieck“ Der Stadtrat stimmt der Annahme der Geldspende der GALLINGER-MAX-STIFTUNG in Höhe von 40.000 € zur Mitfinanzierung der Maßnahme „Erschließung Gleisdreieck“ zu.

Antrag des Deggendorfer SC e.V. über die Verlängerung der Kerneiszeit Es wurde einer Verlängerung der Kerneiszeit im Deggendorfer Eisstadion bis zum 15. April zugestimmt. Die Regelung gilt zunächst bis maximal 15. April 2031. Hintergrund sind neue Vorgaben des Deutschen Eishockey-Bundes für die Teilnahme an den höchsten Nachwuchsligen. Vereine müssen künftig eine Eisverfügbarkeit von mindestens acht Monaten pro Saison nachweisen. Mit der Entscheidung schafft die Stadt die Voraussetzungen dafür, dass der DSC auch künftig auf hohem sportlichem Niveau im Nachwuchsbereich vertreten sein kann. Sollte das geplante Leistungszentrum am Sanderhof vor 2031 in Betrieb gehen, endet die Sonderregelung mit dessen Inbetriebnahme.

Eisstadion Deggendorf; Sanierung der Kältetechnik sowie der Eispiste; Vergabe der Planungsleistung Technische Ausrüstung Der Auftrag für die Planungsleistung Technische Ausrüstung zur Sanierung der Kältetechnik sowie der Eispiste wird an das Ingenieurbüro Grad GmbH & Co.KG, 88131 Lindau erteilt. Das Büro ging als bestplatzierter Bieter aus einem europaweiten Vergabeverfahren hervor.

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