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Manchmal braucht es nur ein gutes Gespräch mit den richtigen Menschen, damit aus einer Idee etwas entsteht. Genau dafür schafft „Espresso Deggendorf“ Raum: eine Stunde Zeit, ein Espresso und Menschen an einem Tisch, die ähnliche Fragen beschäftigen, sich bislang aber kaum begegnet sind.
Zum ersten Treffen hatte Ansiedlungsmanager Markus Sandweger primär Vertreter aus der Immobilien– und Baubranche ins Amelie eingeladen. Beim Aufbau der ersten Runde unterstützte ihn Markus Schweizer von der Firma Penzkofer tatkräftig, da dieser bereits sehr gut vernetzt ist. Für einen besonderen Impuls sorgte zudem der Deggendorfer Architekt Markus Kress: Mit einem kurzen Beitrag teilte er seine Sicht zur Stadtentwicklung und lieferte damit Gesprächsstoff für den anschließenden Austausch.
Für die Wirtschaftsförderung ist die Reihe ein Baustein des Ansiedlungsmanagements und verfolgt ein konkretes Ziel. Wenn man die Menschen hinter Immobilien, Betrieben und neuen Geschäftsideen kennt, kann man u. a. schneller vermitteln, Kontakte herstellen und Fragen zu städtischen Verfahren oder Fördermöglichkeiten klären. Dass ein solches Netzwerk für einen lebendige Innenstadt wichtig ist, hat Sandweger aus seinen bisherigen Fortbildungen zum Leerstands- und Transformationsmanagement mitgenommen.
Der Name der Reihe ist dabei Programm. Da die Kalender vieler Gewerbetreibender voll sind, soll „Espresso Deggendorf“ bewusst kurz und unkompliziert bleiben. Das Treffen ist monatlich geplant; beim nächsten Mal soll die Gastronomie stärker im Mittelpunkt stehen. Mit jeder weiteren Runde soll das Netzwerk über einzelne Branchen hinauswachsen und die Menschen verbinden, die Deggendorf wirtschaftlich und gesellschaftlich prägen.
Für die Wirtschaftsförderung ist der Auftakt ein weiterer Schritt, um den Leerständen entgegenzuwirken und neue Nutzungen für die Innenstadt zu ermöglichen. So soll die Innenstadt ein lebendiger Ort bleiben, an dem Menschen gerne arbeiten, zusammenkommen und Zeit verbringen.




