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Donaustädte stärken Zusammenarbeit
Arbeitstreffen in Deggendorf setzt Impulse
Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 23.04.2026 15:37 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten
Austausch der Donaustädte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau im Medienatelier der Stadt Deggendorf

Vertreterinnen und Vertreter der Donaustädte Regensburg, Passau, Straubing und Deggendorf haben sich gestern zu einem ganztägigen Arbeitstreffen in Deggendorf getroffen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der kommunalen Presse- und Medienarbeit auszutauschen. Im Zentrum stand die Frage, wie Kommunen ihre Öffentlichkeitsarbeit so gestalten können, dass sie sowohl den Anforderungen digitaler Kommunikationskanäle als auch den Erwartungen klassischer Medien gerecht wird.

 

Der Tag begann in der Medienstelle der Stadt Deggendorf, wo die Teilnehmenden nach einer kurzen Einführung einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Deggendorfer Teams Neue Medien erhielten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine professionelle Medienarbeit für die transparente Begleitung kommunaler Entscheidungsprozesse ist und wie sich Kommunikations­strukturen im digitalen Wandel verändern. Der Rundgang bot Raum für Gespräche über neue Formate, organisatorische Anforderungen und erfolgreiche Praxisbeispiele.

 

Am Nachmittag folgte der fachliche Austausch der Städte Regensburg, Passau und Straubing. In kurzen Präsentationen stellten sie ihre jeweiligen Ansätze der kommunalen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit vor, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung sozialer Medien zur Vermittlung kommunaler Inhalte und zur Begleitung der Arbeit der Stadtspitzen. Dabei wurde sichtbar, wie unterschiedlich Kommunen digitale Kanäle einsetzen und welche gemeinsamen Fragestellungen sich daraus ergeben.

 

In der anschließenden Diskussion rückte die Balance zwischen digitalen Formaten und klassischen Medienangeboten in den Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erörterten, welche Bedeutung Printmedien, Pressemitteilungen und Pressekonferenzen weiterhin haben, wie sich Zielgruppen über verschiedene Kanäle unterscheiden und warum journalistische Einordnung und unabhängige Medien als Kontrollinstanz unverzichtbar bleiben. Gleichzeitig wurde thematisiert, welche Risiken entstehen können, wenn Kommunen sich zu stark auf digitale Plattformen verlassen, etwa im Hinblick auf Reichweite, Glaubwürdigkeit oder die Krisenkommunikation.

 

Auch die Frage, welche Kompetenzen und Strukturen notwendig sind, um kommunale Spitzen professionell und verantwortungsvoll zu begleiten, spielte eine zentrale Rolle.

 

Zum Abschluss wurden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit gegeben. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass eine ausgewogene, zielgruppenorientierte Medienstrategie entscheidend ist, um Bürgerinnen und Bürger zuverlässig und transparent zu erreichen. Die ArGe Donaustädte plant, das Format bei Bedarf zu wiederholen, um sich offen auszutauschen und die kommunale Öffentlichkeitsarbeit nachhaltig zu stärken.

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