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Fa. Liebherr
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Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 17.04.2025 07:42 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten
v.l.n.r. Oberbürgermeister Dr. Christian Moser; Geschäftsführer Richard Pirkl

Ein Jahrzehnt voller Wachstum, Innovation und regionaler Verbundenheit: Die Liebherr-Components Deggendorf GmbH blickt auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück. Was 2015 mit dem Spatenstich auf einer grünen Wiese begann, hat sich zu einer wichtigen Produktionsstätte in der Region mit rund 380 Beschäftigten entwickelt. Heute spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle in der Herstellung hochpräziser Einspritzsysteme für leistungsstarke Dieselmotoren. Diese Motoren kommen nicht in Pkws zum Einsatz, sondern treiben große Nutzfahrzeuge wie Bagger, Radlader, Bergbaufahrzeuge sowie Bahn- und Schiffsmotoren an.

Herr Oberbürgermeister Dr. Moser besuchte mit seinem Wirtschaftsförderer Andreas Höhn das Produktionswerk im Industriegebiet Kreuzäcker. Richard Pirkl, Mitglied der Geschäftsführung, zeigte in einem sehr vertiefenden Dialog die zurückgelegten Meilensteine am Standort und verwies auf zukünftige Ziele, wodurch die Deggendorfer Produktionsstätte ihre infrastrukturellen Vorteile weiter ausbauen kann.

Herr Pirkl führte hierbei aus, dass schon damals bei der Standortwahl feststand, dass Deggendorf nicht zuletzt wegen der Nähe zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als idealer Standort gesehen wird. Seitdem besteht eine enge Partnerschaft, in der zukunftsweisende Technologien mit Unterstützung der THD entwickelt werden.

„Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema für uns.“, erläutert Geschäftsführer Richard Pirkl gegenüber OB Dr. Moser sowie Herrn Höhn. „Neben unseren klassischen Dieselprodukten investieren wir intensiv in die Entwicklung alternativer Antriebe. Das sind dann Verbrennungsmotoren, die mit klimafreundlichen Kraftstoffen wie zum Beispiel Wasserstoff oder Methanol laufen“, so Pirkl. Ein Meilenstein ist die Beteiligung an einer Weltpremiere: Die in Deggendorf gefertigten Bauteile sind im weltweit ersten Großradlader mit Wasserstoffantrieb verbaut. Dieser wird aktuell in einem österreichischen Steinbruch in der Praxis auf Herz und Nieren geprüft. Damit leistet der Standort einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Motorenbranche.

Erfreut zeigte sich Herr Oberbürgermeister Dr. Moser vom sozialen Engagement, auf das Liebherr großen Wert legt. In den vergangenen zehn Jahren wurden dort über 20 gemeinnützige Organisationen und Vereine unterstützt, wobei der Fokus bewusst auf der Region Deggendorf lag und auch künftig liegen wird.

Als Teil der Firmengruppe Liebherr, die weltweit mehr als 50.000 Mitarbeiter auf sechs Kontinenten beschäftigt, kann der Standort Deggendorf stolz auf die vergangenen zehn Jahre zurückblicken. Ein Meilenstein, der nicht nur die Innovationskraft des Unternehmens unterstreicht, sondern auch die enge Verbundenheit zur Region.

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