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An der Kreuzung St. Martin sollen künftig blühende Stauden und Kräuter das Straßenbild bereichern. Die Stadt Deggendorf wandelt bisher mit Rasen bewachsene Verkehrsinseln in bunte Staudenbeete um. Damit wird fortgeführt, was in den letzten Jahren schon an anderen Kreuzungen erfolgreich umgesetzt wurde: das Pflanzen von mehrjährigen, trockenheitsverträglichen Blütenstauden, die verschiedene Blütezeiten haben und von März bis November ein abwechslungsreiches, blühendes Erscheinungsbild bieten. Ein Teil der Pflanzen sind einheimische Wildstauden. Die blühenden Stauden sollen ein Hingucker im vielbesuchten Kreuzungsbereich sein. Da die Stauden von Frühjahr bis Herbst Nektar und Pollen bieten, sind sie auch Anziehungspunkte für die Insektenwelt.
Auf der Kreuzung St. Martin kommen die beiden von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau für die Verwendung im öffentlichen und privaten Grün entwickelten Mischungen „Veitshöchheimer Blütenmosaik“ und „Veitshöchheimer Blütenzauber“ zum Einsatz. Außerdem wird von der Stadtgärtnerei die Mischung „Bellevue“ gepflanzt, in der sich verschiedene Blautöne abwechseln. Die Blütezeit der Staudenmischungen beginnt mit dem Aufblühen von Wildkrokussen, Wildtulpen und Narzissen. Darauf folgen Salbeiarten, Katzenminze und Ehrenpreis. Mädchenauge, Oregano, Fetthennen und Astern bilden den Hochsommer- und Herbstaspekt.
Sind die Stauden erst einmal eingewachsen, benötigen sie nur noch wenig Pflege, da sie einen geringen Wasserbedarf haben. Mit der Umgestaltung der Beete setzt die Stadt ihr Konzept für mehr Biodiversität im öffentlichen Grün fort. Die Beete sind in Zusammenarbeit von Stadtplanungsamt und Stadtgärtnerei entstanden.




