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Beschlüsse
Interkommunaler Entwicklungsausschuss 22.06.2023
Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick
Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 23.06.2023 09:14 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten

Am 22.06.2023 fand die Sitzung des Interkommunalen Entwicklungsausschusses statt. Hier die wichtigsten Entscheidungen im Überblick:

Förderprojekt „TwinBy“: Vorstellung des Projektablaufs und Sachstandsbericht zum gemeinsamen Anwendungsfall „Starkregenmanagement“ der Städte Deggendorf und Plattling

Anfang des Jahres 2023 erhielten die Oberzentrumsstädte Deggendorf und Plattling als interkommunaler Verbund den Zuschlag für das Förderprogramm „TwinBy – Digitale Zwillinge für Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten die Stadtverwaltungen eng mit dem Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen (DKSR) und den Geoinformationsexperten von atene KOM zusammen, um einen digitalen Zwilling für effizientes und smartes Starkregenmanagement zu entwickeln. Durch dieses System sollen Simulationen im 3D-Modell der beiden Städte ermöglicht werden, um die Entwässerungsinfrastruktur in Zukunft genauer planen zu können. Auch eine effektive Warnung der Bevölkerung bei Bedrohungslagen könnte in einer weiteren Ausbaustufe folgen.

Radweganbindung (Scheibler Straße) der Industriegebiete Plattling Nord, Plattling Ost, Kermi West und Deggendorf Kreuzäcker

Ingenieur Stefan Weiss präsentierte aktuelle Planungen der Stadt Plattling zur Verbesserung der Radwegeanbindung zwischen den Plattlinger Industriegebieten und dem Deggendorfer Ortsteil  Rettenbach.

Vorstellung des Deggendorfer Mobilitätsmanagers Dr. Simon Renner

Der Mobilitätsmanager der Stadt Deggendorf stellte sich dem Gremium vor und informierte über die Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Insbesondere der ÖPNV sowie die stetige Verbesserung des Radwegenetzes stehen im Fokus seiner vielfältigen Aufgaben. Hier seien insbesondere interkommunale Anbindungen von großer Bedeutung. Mit dem Radweg zwischen Berg und Niederkandelbach schaffe man nun eine wichtige, sichere Verbindung in Richtung Norden.

Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaikanlagen der Stadt Deggendorf

Das Standortkonzept soll der Verwaltung und insbesondere Interessenten auf einen Blick zeigen, welche Flächen sich aufgrund bestehender Hinderungsgründe (z. B. Naturschutzgebiete, Biotope oder landwirtschaftliche Böden mit überdurchschnittlicher Bonität) nicht für sogenannte Solarparks eignen, welche mit Restriktionen (z. B. Lage im Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet) verbunden sein können und für welche eine Bebauung mit Freiflächen-Photovoltaikanlagen grundsätzlich bedenkenlos möglich ist. Die Stadt Deggendorf möchte Freiflächen-Photovoltaikanlagen zukünftig auch als Zwischennutzung für unbebaute Gewerbeflächen zulassen.

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