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Stadtrat vom 26.01.2026
Die wichtigsten Entscheidungen aus der 1. Sitzung
Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 29.01.2026 13:23 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten

Eisstadion

Am 26.01.2026 kam der Deggendorfer Stadtrat zu seiner 1. Sitzung des Jahres zusammen. Hier die wichtigsten Entscheidungen im Überblick:

 

Benennung der Donaupromenade in „Anna-Eder-Promenade“ Als Oberbürgermeisterin von Deggendorf von 2000 bis 2012 setzte Anna Eder viele wichtige Projekte um, die bis heute das Gesicht der Stadt prägen. Ein Vorhaben dafür steht beispielhaft für ihren Gestaltungswillen und für ihren Blick in die Zukunft: die Landesgartenschau 2014. Anna Eder verstarb am 6. Januar 2026. Zur Würdigung ihres Lebenswerks und ihrer besonderen Verdienste um die Stadt Deggendorf wird der Weg entlang der Donaupromenade in „Anna-Eder-Promenade“ benannt.

 

Bewilligung von über- und außerplanmäßigen Ausgaben Im Verwaltungshaushalt 2025 sind in sechs Bereichen über- und außerplanmäßige Ausgaben mit einem Gesamtvolumen von 298.616,89 Euro angefallen. Drei dieser Überschreitungen betreffen interne Verrechnungsleistungen des Bauhofs. Weitere Überschreitungen entfallen jeweils auf die Bereiche Fahrzeughaltung, Sachverständigenkosten sowie Erstattungen an das Land. Diese Ausgaben wurden genehmigt.

Darüber hinaus wurden weitere über- und außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von 701.792,20 Euro bewilligt, die Erstattungen an Gemeinden sowie die Gewerbesteuerumlage betreffen. Die Überschreitungen wurden vom Stadtrat genehmigt.

 

Übertragung von Haushalts-Einnahme- und Ausgabereste in das Rechnungsjahr 2026 Der Stadtrat hat die Bildung von Haushaltsresten und deren Übertragung in das Haushaltsjahr 2026 beschlossen. Für die Stadt Deggendorf werden Haushaltseinnahmereste aus dem Jahr 2025 in Höhe von 826.000 Euro sowie Haushaltsausgabereste in Höhe von 7.788.989,31 Euro übertragen. Zusätzlich werden Haushaltsausgabereste aus Vorjahren in Höhe von 18.990.504,24 Euro in das neue Haushaltsjahr übernommen. Bei der Waisenhaus-Stiftung werden Haushaltsausgabereste aus dem Jahr 2025 in Höhe von 12.500 Euro übertragen. Haushaltseinnahmereste sowie Reste aus Vorjahren fallen hier nicht an. Für die St.-Katharinenspitalstiftung werden Haushaltsausgabereste aus dem Jahr 2025 in Höhe von 3.000 Euro sowie Ausgabereste aus Vorjahren in Höhe von 6.500 Euro in das Haushaltsjahr 2026 übertragen. Einnahmereste liegen nicht vor. Bei der Bürgerstiftung werden Haushaltsausgabereste aus dem Jahr 2025 in Höhe von 85.000 Euro in das Haushaltsjahr 2026 übertragen. Einnahmereste sowie Reste aus Vorjahren sind nicht vorhanden.

 

Bundesprogramm „Sanierung Kommunaler Sportstätten“ Die Stadt Deggendorf bewirbt sich beim Bundesprogramm „Sanierung Kommunaler Sportstätten“ für zwei zentrale Projekte: die Sanierung der Kühltechnik und Eispiste des Eisstadions sowie die Generalsanierung und Erweiterung des Donau-Wald-Stadions. Beide Sportstätten stammen aus den 1970er Jahren und benötigen dringend Modernisierung. Die Sanierung des Eisstadions umfasst den Austausch der über 50 Jahre alten Kältetechnik, den energieeffizienten Betrieb sowie die Erneuerung der Eispiste. Das Donau-Wald-Stadion wird umfassend generalsaniert und erweitert, um moderne Nutzungsanforderungen, Barrierefreiheit sowie Brand- und Wärmeschutz zu erfüllen. Bei einer Aufnahme in das Förderprogramm sollen mit den Projekten die Sportstätten nachhaltig, sicher und zukunftsfähig für Vereine und Bürger gestaltet werden.

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