VorlesenSchriftgröße

Am 23.04.2026 kam der Deggendorfer Verkehrsausschuss zu seiner 1. Sitzung des Jahres zusammen. Hier die Entscheidungen und Beratungen im Überblick:
Verlängerung der Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich der Thanhofstraße Die Stadt Deggendorf prüft auf Basis der neuen StVO-Regelungen die Einführung durchgehender Tempo‑30‑Abschnitte, um bislang bestehende Lücken zwischen zwei nahe beieinanderliegenden Tempobereichen zu schließen. Dementsprechend wurde die Verlängerung der Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich der Thanhofstraße zwischen der Einmündung Deggenauer Straße und Lauchheimer Straße beschlossen.
Änderung des Durchfahrtsverbots für die Gemeindeverbindungsstraße Großfilling / Kleinfilling Der Ausschuss hat beschlossen, zur Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner in Groß- und Kleinfilling künftig ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge anzuordnen, ausgenommen der Anlieger. Damit reagiert die Stadt auf den zunehmenden Durchgangsverkehr und verbessert nachhaltig die Wohn- und Verkehrssituation in beiden Ortsteilen.
Versetzung der Warnbaken und Verschwenkungen und Anbringung von Haifischzähnen in der Rörerstraße Es wurde der Beschluss gefasst, die Verschwenkungen in der Rörerstraße zu entfernen und die Einmündungen zur besseren Sichtbarkeit mit Haifischzähnen zu markieren. Gleichzeitig werden die Warnbaken an anderer Stelle neu angeordnet, um die Geschwindigkeit zu reduzieren und die Verkehrssicherheit insgesamt zu erhöhen.
Ausweisung von Zweiradparkplätzen in der Franz-Josef-Strauß-Straße Stadtrat Cem Yasinoglu beantragte in der vergangenen Sitzung des Verkehrsausschusses, auf der Grünfläche zwischen Fahrradständer und Schwerbehindertenparkplatz am Neuen Rathaus eine Stellfläche für motorisierte Zweiräder einzurichten. Im Bereich der Franz-Josef-Strauß-Straße vor dem Neuen Rathaus wird ein Sonderparkplatz für Zweiräder ausgewiesen.
Ausweisung eines Teilbereichs der Lohstraße als verkehrsberuhigter Bereich Der Verkehrsausschuss hat beschlossen, den neu erschlossenen Abschnitt der Lohstraße als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und Engstellen durch parkende Fahrzeuge zu vermeiden. Mit der Anordnung von Schrittgeschwindigkeit und klar gekennzeichneten Parkflächen wird die Durchfahrt für Entsorgungs- und Rettungsfahrzeuge verbessert und die Wohnqualität im Quartier gestärkt.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs Der Verkehrsausschuss hat weitere Schritte zur Förderung des Radverkehrs beschlossen: In der Haslacher Straße wird ein einseitiger Fahrradschutzstreifen markiert, um die Sicherheit auf stark befahrenen Strecken zu erhöhen und Radfahrende besser zu schützen.



