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Gemeinsam Mückenstichen vorbeugen
städtische Maßnahmen zur Bekämpfung
Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 18.06.2024 12:44 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten

Stechmücken benötigen stehende Gewässer als Brutstätten, in denen sich aus Eiern zunächst Larven und dann flugfähige Mücken entwickeln. Aufgrund der jüngsten Regenfälle und Überschwemmungen ist in diesem Jahr mit einem verstärkten Aufkommen von Stechmücken zu rechnen. Um Stichen vorzubeugen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich. Der städtische Baubetriebshof kontrolliert regelmäßig größere überflutete Bereiche auf Mückenlarven und nimmt Schöpfproben. Sobald eine kritische Anzahl an Larven festgestellt wird, erfolgt eine gezielte Bekämpfung mit dem Eiweißpräparat B.t.i. (Bacillus thuringiensis israelensis). Dieses Mittel verhindert die Entwicklung der Larven zu flugfähigen Mücken. Naturschutzgebiete und FFH-Gebiete bleiben bei der Überwachung unberücksichtigt, dort findet keine Bekämpfung statt.

 

Auch im privaten Bereich kann jeder dazu beitragen, die Mückenpopulation zu reduzieren. Überprüfen Sie regelmäßig, ob sich stehendes Wasser in Blumenuntersetzern, Regentonnen oder Gießkannen angesammelt hat. Diese sollten nach Regenfällen geleert oder abgedeckt werden. Regentonnen können beispielsweise mit einem Deckel verschlossen werden. Sollte dies nicht möglich sein, kann das Eiweißpräparat B.t.i. gezielt eingesetzt werden. Kleinmengen des Präparats werden an der Pforte des Neuen Rathauses kostenlos zum Probieren ausgegeben. Bitte beachten Sie, dass B.t.i. nur wirkt, wenn Mückenlarven im Wasser vorhanden sind, und seine Wirksamkeit auf 3-4 Tage begrenzt ist. Das behandelte Wasser ist bedenkenlos zum Gießen verwendbar – auch für Gemüsebeete. In Fischteichen ist der Einsatz von B.t.i. nicht erforderlich, da natürliche Fressfeinde die Larvenanzahl minimieren.

 

Gemeinsam können wir das Aufkommen von Stechmücken reduzieren und uns vor Stichen schützen.

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