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Sanfte Lösung für brüchige Silberweiden erfüllt Verkehrssicherungspflicht
Schafft neuen Lebensraum
Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 15.03.2024 07:16 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten

Wir haben in schöner Regelmäßigkeit Probleme mit unseren alten Silberweiden – wobei es völlig normal ist, dass diese Bäume nach jahrzehntelanger Standzeit viel Totholz ausbilden, einfach weil das Holz brüchig wird. In freier Natur ist das keine große Sache – aber im urbanen Bereich sieht es völlig anders aus: Der Fachausdruck dazu: Verkehrssicherungspflicht. Die Stadt ist dafür zuständig, dass von ihren Bäumen keine Gefahr ausgeht.

 

Glücklicherweise gibt es im Falle der brüchigen Silberweiden eine einfache und elegante Lösung: Rückschnitt auf Kopfweide um die Bäume zu erhalten und der Verkehrssicherungspflicht Genüge zu tun. In den vergangenen Jahren wurde dies seitens der Stadt durchgeführt z.B. bei den Weiden im Stadthallenpark oder im Gelände der Landesgartenschau. Heuer wurde der Rückschnitt beim Parkplatz Neusiedler Straße oder im Bereich des Spielplatzes Niederkandelbach gemacht.

 

Nach diesem starken Rückschnitt treiben die Weiden noch im gleichen Jahr mit vielen jungen Ruten wieder aus und es werden aus bruchgefährdeten alten Silberweiden vitale Kopfweiden. Diese stellen absolut keine Gefahr mehr dar und können weitere Jahrzehnte lang stehen bleiben. Die Höhe des Rückschnittes richtet sich auch am eventuellen Vorhandensein von Fledermaus-Höhlen, die selbstverständlich erhalten bleiben. In so einem Fall wird die Kopfweide dann eben etwas hochstämmig(er).

 

Ökologisch gesehen stellen Kopfweiden wertvolle Habitate dar, man sieht sie auch verstärkt wieder in der freien Landschaft – und eben auch im Deggendorfer Stadtgebiet.

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