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Klima – und Nachhaltigkeitsausschuss 19.01.2023
Klimaanpassungskonzept Deggendorf
Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 20.01.2023 12:38 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten

Bürgerbeteiligung zum Klimaanpassungskonzept mit Marktstand am 21.05.2022

Am 19.01.2023 kam der Deggendorfer Klima- und Nachhaltigkeitsausschuss zu seiner 1. Sitzung des Jahres zusammen. Hier die wichtigsten Entscheidungen im Überblick:

Klimaanpassungskonzept Deggendorf Die Stadt Deggendorf wurde zur Teilnahme am bayernweiten Modellvorhaben „Klimagerechter Städtebau“ ausgewählt. In diesem Projekt wurden in den vergangenen 26 Monate ein Klimaanpassungskonzept für die Stadt erstellt. Klimaanpassung ist als wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung anzusehen, denn eine Klimaveränderung kann auch in Deggendorf gemessen werden. Die Erkenntnisse und Informationen einer umfassenden Bestands- und Potenzialanalyse mündeten in einem räumlichen Klimaanpassungskonzept. Dabei wurden die Ergebnisse einer digitalen Bürgerbeteiligung sowie eines Marktstandes berücksichtigt. Das Klimaanpassungskonzept beinhaltet einen Maßnahmenkatalog und eine Umsetzungsstrategie für klimastabile und flächenschonende Planungen. Zudem wurde Starkregenereignisse simuliert und daraus eine Gefahrenkarte für Starkregen erarbeitet. Die beauftragten Büros haben dem Ausschuss die Inhalte des Klimaanpassungskonzeptes detailliert vorgestellt. Der Schlussbericht wurde vom Ausschuss zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung wurde zudem beauftragt, die Erkenntnisse, Planungshinweise und Maßnahmenvorschläge des Klimaanpassungskonzeptes in der Bauleitplanung und den weiteren städtischen Planungen grundsätzlich zu berücksichtigen.

Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet Deggendorf Mit einem Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaikanlagen können geeignete, eingeschränkt geeignete oder ungeeignete Flächen für Freiflächen-Photovoltaik identifiziert und dargestellt werden. Ein solches Konzept wurde nun für die Stadt Deggendorf erarbeitet. Es soll eine Bewertungsgrundlage für Anträge auf Errichtung von Freiflächen-Photovoltaik darstellen, sowie durch dessen Integration in den Flächennutzungs- und Landschaftsplan eine verbindliche Grundlage für die Darstellung entsprechender Sonderbauflächen in Bebauungsplänen dienen. Der Ausschuss empfahl dem Stadtrat das Konzept zu billigen. Zudem wird empfohlen, die Verwaltung zu beauftragen, Anträge zur Aufstellung von Bebauungsplänen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen auf Grundlage des Standortkonzeptes zu prüfen und Anträge für Gebiete, die in Ausschlussflächen liegen, abzulehnen.

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