Suchergebnisse für „Bevölkerung“ – Stadt Deggendorf https://www.deggendorf.de offizielle Website der Stadt Deggendorf Sun, 23 Aug 2026 01:40:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.5 Bevölkerungsstatistik 2024 für Deggendorf https://www.deggendorf.de/bevoelkerungsstatistik-2024-fuer-deggendorf Thu, 20 Mar 2025 09:33:44 +0000 https://www.deggendorf.de/?p=41286
Bevölkerungsstatistik 2024 für Deggendorf
Sophia und Lukas beliebteste Vornamen
Text von Stadt Deggendorf|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 20.03.2025 10:33 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten
Zwei Kleinkinder liegen mit Sonnenbrillen auf einem pinken und einem blauen Schwimmring im klaren Wasser eines Schwimmbeckens.
Two month old twin baby sister and brother sleeping on tiny, inflatable, pink and blue swim rings. They are wearing crocheted swimsuits and sunglasses.

Im vergangenen Jahr erblickten in Deggendorf 265 Kinder das Licht der Welt, wobei der geburtenreichste Monat der Oktober war. Das sind sieben Geburten weniger als im Vorjahr. Der beliebteste Vorname der Mädchen ist Sophia (18), knapp gefolgt von Emilia (17). Bei den Jungen wurde der Name Lukas (23) am häufigsten gewählt. Auf Platz zwei bei den Jungen lag 2024 Maximilian (21).

 

Die Anzahl der Sterbefälle hat sich im Vergleich zu 2023 um zwei auf insgesamt 423 erhöht. Letztes Jahr fanden in Deggendorf 190 standesamtliche Trauungen statt, damit um neun mehr als 2023.

 

Zum 01.01.2025 waren 38.905 Einwohner in Deggendorf gemeldet. Davon haben 36.344 ihren Hauptwohnsitz und 2.561 ihren Nebenwohnsitz hier. Die Anzahl der Bürgerinnen und Bürger, die ihren Hauptwohnsitz in der Großen Kreisstadt haben, ist im Vergleich zu 2023 um 359 Personen gestiegen. Die Zahl der Nebenwohnsitze ist um 102 gesunken. Die Einwohnerzahl insgesamt erhöhte sich gegenüber 2023 um 257.

 

Weiter zeigt die Statistik, dass in Deggendorf 18.855 Frauen und 20.050 Männer leben, damit 1.195  mehr Männer als Frauen. Die älteste Bürgerin und der älteste Bürger sind beide 101 Jahre.

 

Die Einwohnerzahl schwankt nicht nur durch Geburten und Sterbefälle, sondern hauptsächlich durch Zu- und Wegzüge. 2024 sind insgesamt 7.064 Personen nach Deggendorf gezogen und 6.403 aus Deggendorf verzogen. Somit liegt der Wanderungssaldo bei 661 Personen.

Themen in diesem Artikel

News zum Thema

Auch interessant

]]>
Klimaschutzkonzept https://www.deggendorf.de/leben/umwelt-natur/klima-energie/klimaschutzkonzept Mon, 09 Dec 2024 06:24:53 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=40363

#leben

Klimaschutz in Deggendorf – Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Belebter Stadtplatz mit Sitzplätzen von Cafés und Restaurants, Sonnenschirmen, Bäumen und historischen Stadthäusern bei sonnigem Wetter.

Sachstandsbericht 2026

Hier finden Sie den aktuellen Sachstandsbericht zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts (IKK) der Stadt Deggendorf für das Jahr 2026. Der Bericht informiert transparent über den Fortschritt der Maßnahmen, bereits erreichte Meilensteine sowie anstehende Schritte auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Stadtentwicklung. Der Sachstandsbericht wird jährlich erstellt und an dieser Stelle veröffentlicht, sodass Sie sich jederzeit über den aktuellen Stand der Umsetzung informieren können.

Mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept (IKK) legt die Stadt Deggendorf eine strategische Grundlage für den kommunalen Klimaschutz. Die Erarbeitung des Konzepts begann am 1. April 2023 im Rahmen des Erstvorhabens Klimaschutzmanagement der NKI unter der Leitung von unserem Klimaschutzmanager Stefan Stricker. Als Grundlage dafür diente das Rahmenklimaschutzkonzept „Vision Deggendorf 2035“. Am 31. März 2025 hat der Stadtrat die Umsetzung des neuen Integrierten Klimaschutzkonzepts einstimmig beschlossen. Das IKK basiert auf einer detaillierten Energie- und Treibhausgasbilanz, einer Potenzialanalyse sowie einem Maßnahmenkatalog mit 24 konkreten Maßnahmen – ein klarer Fahrplan zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur zukunftsorientierten Entwicklung unserer Stadt.

Deggendorf verpflichtet sich damit, den Klimaschutz aktiv voranzutreiben und eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.

Energie- und Treibhausgasbilanz für das Jahr 2022

Ein zentraler Baustein des Klimaschutzkonzepts ist die Bilanzierung von Energieströmen und Treibhausgasemissionen (THG). Die Ergebnisse der THG-Bilanz für das Jahr 2022 geben einen Überblick über den aktuellen Stand der Emissionen in Deggendorf und zeigen, wo Handlungsbedarf besteht. Diese transparente Darstellung ermöglicht ein besseres Verständnis der notwendigen Maßnahmen und ihrer Prioritäten – für Verwaltung, Politik und Bürgerschaft gleichermaßen. Die Bilanz soll zukünftig in zweijährigem Turnus fortgeschrieben werden und voraussichtlich 2026 für das Bilanzjahr 2024 erneut aufgestellt werden.

Bürgerbeteiligung – Ihre Meinung wurde integriert!

Um die Akzeptanz und Wirkung von Klimaschutzmaßnahmen zu stärken, setzte die Stadt Deggendorf auf aktive Bürgerbeteiligung bei der Konzepterstellung. So konnten Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr 2024 bei einer hybriden Beteiligungsphase von April bis Mai online Vorschläge zum IKK einbringen. Zudem fanden zwei Vor-Ort-Veranstaltungen an der Technischen Hochschule Deggendorf und am Oberen Stadtplatz statt. Diese Plattformen boten Gelegenheit, eigene Ideen zu teilen und mit den Mitarbeitern der Stadtverwaltung in den Dialog zu treten, die in die Erstellung des Konzepts einfließen. Vergangene Aktionen wie Informationsstände beim Gartenfest am Neuen Rathaus oder bei der Bürgerversammlung 2024 haben gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit der Bevölkerung ist. Die Bürgerbeteiligung können Sie unter folgendem Link einsehen: Zur Bürgerbeteiligung

Akteursbeteiligung – Gemeinsam für ein starkes Klimaschutzkonzept

Am 05. Dezember 2024 fand ein Workshop zur Akteursbeteiligung statt, an dem über 30 Teilnehmer mitwirkten. Neben Mitgliedern der Stadtverwaltung und des Klima- und Nachhaltigkeitsausschusses waren auch Vertreter aus Verbänden, Vereinigungen und weiteren Behörden aus den Bereichen Natur- und Klimaschutz, Wirtschaft und Gewerbe, Verkehr, Infrastruktur und Landwirtschaft anwesend.

In einem konstruktiven Austausch wurden die Maßnahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes intensiv diskutiert und weiterentwickelt. Durch die breite fachliche Expertise und unterschiedliche Perspektiven konnten praxisnahe Lösungen formuliert werden, die nun in den finalen Maßnahmenkatalog eingeflossen sind.

Ein Blick in die Zukunft

Mit der Verabschiedung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes im März 2025 ist Deggendorf bereit, die Weichen für eine nachhaltige und klimafreundliche Zukunft zu stellen. Die im Konzept festgelegten Maßnahmen werden nun konsequent umgesetzt und darüber in den zuständigen politischen Gremien berichtet – ein klares Bekenntnis zum aktiven Klimaschutz. Gemeinsam gestalten wir den Klimaschutz in Deggendorf!

Auch interessant

]]>
Das jüdische Deggendorf – Vergessen, verdreht, verklärt. https://www.deggendorf.de/kunst-und-kultur/geschichte/das-juedische-deggendorf-vergessen-verdreht-verklaert Thu, 07 Nov 2024 09:41:44 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=39789
Das jüdische Deggendorf – Vergessen, verdreht, verklärt.

Dr. Florian Schneider
Stadtarchivar und Stadtheimatpfleger

Pogrom

Im Spätmittelalter gab es eine Anzahl jüdischer Familien in Deggendorf, die ein eigenes Stadtviertel südlich der heutigen Grabkirche bildeten. Ein echter Teil der damaligen Stadtgemeinschaft waren sie allerdings nicht: Sie waren einerseits physisch ausgegrenzt, da sie außerhalb der schützenden Stadtmauern siedeln mussten. Zudem waren sie auch gesellschaftlich ausgegrenzt, da sie nicht am Berufsleben der christlichen Bevölkerung teilhaben durften. Ob und wo die Deggendorfer Juden möglicherweise eine Synagoge oder ein vergleichbares religiöses Zentrum besaßen, lässt sich heute nicht mehr feststellen.

Ohne die Möglichkeit, den Zünften oder ähnlichen Berufsgruppen des christlichen Deggendorfs beizutreten, wichen die Juden auf den Finanzsektor aus, der kein exklusiv katholisches Tätigkeitsfeld darstellte. Ihre christlichen Mitbürger konnten diese Kredite mit drückenden jährlichen Zinssätzen bis jenseits der 40% in der präindustriellen, agrarisch geprägten Wirtschaft nur solange bedienen, wie es keine größeren Ernteausfälle oder andere externe Störfaktoren gab.

Beides geschah jedoch in relativ kurzer Folge während der 1330er Jahre: Nach einem verheerenden Stadtbrand kam es zusätzlich zu einer Missernte. Die Christen konnten die Zahlungen an ihre jüdischen Gläubiger nicht mehr aufbringen und lösten ihr Dilemma auf brutale Weise: In einem Pogrom 1338 wurde die jüdische Bevölkerung Deggendorfs gewaltsam ausgelöscht. Eigentlich unterstanden die Juden dem Schutz des Landesherrn, der auch der Erbe ihrer Geldforderungen gewesen wäre. Herzog Heinrich XIV. kam seiner Verantwortung als Schutzherr auch posthum nicht nach: Er erließ den Deggendorfer Christen nicht nur alle Schulden gegenüber ihren ermordeten Mitbürgern, sondern verzieh ihnen auch den Demozid an der jüdischen Bevölkerung und übereignete ihnen alle im Zuge des Pogroms erbeuteten jüdischen Besitztümer.

Das abgebrannte Judenviertel wurde von den Christen wiederbesiedelt und in den Schutz der entsprechend verlängerten Stadtmauer einbezogen. So entstand der heute noch sichtbare birnenförmige Grundriss der Deggendorfer Altstadt als Vergrößerung der vormals etwa kreisrund konzipierten Anlage. Alles Jüdische verschwand aus dem Stadtbild. Eine letzte Spur der alten Südmauer sind die Schwibbögen über der Gasse westlich der Grabkirche, die in alter Zeit die Stadtmauern mit der angrenzenden ersten Häuserzeile zur Verstärkung gegen Beschuss verbanden. Etwa auf dem Verlauf dieser alten Südmauer entstand nach dem Pogrom eine Kirche unter dem Patrozinium der Apostel Petrus und Paulus. Bis etwa 1600 wurde eine dort aufgestellte Replik des Heiligen Grabes besonders zur Fastenzeit als Kultobjekt verehrt.

Gnad

Einige Jahrzehnte nach dem Pogrom kam zur Rechtfertigung ein Gerücht auf, das den Demozid zur rein religiös motivierten Vergeltungsaktion der Deggendorfer Christen an ihren jüdischen Mitbürgern für einen frei erfundenen Hostienfrevel verklärte – eine infame Täter-Opfer-Umkehr, die im kollektiven Gedächtnis die tatsächlichen wirtschaftlichen Motive des Pogroms langsam verdrängte. Stadtpfarrer Sartorius druckte diese falsche Legende 1604 als Buch.
Schließlich wurde der Kult um das Heilige Grab ab dem 17. Jahrhundert sukzessive von einer Wallfahrt abgelöst, in der die frei erfundene Hostienschändung durch die Deggendorfer Juden durch die Christen stellvertretend alljährlich „gesühnt“ werden sollte. Die Grabkirche wurde auch architektonisch entsprechend stark verändert. Weithin sichtbar war die Kuppelmonstranz auf dem Turm ab 1776, welche die Hostienmonstranz in der Kirche symbolisierte.
Völlig entkoppelt von den historisch belegten Fakten entwickelte sich mit der „Deggendorfer Gnad“ ein populärer katholischer Kult: Jedes Jahr vom 29. September bis zum 4. Oktober fand die sogenannte Gnadwallfahrt statt. Sie war mit jährlich etwa 50000 Besuchern gut besucht, zur 400. und 500. „Gnad“ im 18. bzw. 19. Jahrhundert sind uns jeweils mehr als 100000 Pilger überliefert – aus Altbayern, Böhmen, Österreich und Ungarn. Ein „Gnadenmarkt“ umrahmte das Spektakel wirtschaftlich.
Der Kult um einen aus Geldmangel begangenen Pogrom wurde so zu einer Einnahmequelle der Stadt.

Kritik an der Gnad kam seit dieser Zeit immer auf. Seit den 1960er Jahren forderten auch katholische Stimmen im Geist des II. Vaticanums die Beseitigung judenfeindlicher Elemente bzw. die Abschaffung der Gnad insgesamt. Der Kompromissversuch, die Gnad ab 1962 zu einer Art Doppelsühne für den angeblichen Hostienfrevel und nun auch den Pogrom umzudeuten und antijüdische Kunstwerke zu entfernen, konnte die Diskussion nicht mehr stoppen.

Auf Betreiben der katholischen Kirche selbst untersuchte der aus Deggendorf stammende Kirchenhistoriker Manfred Eder im Rahmen seiner Dissertation die Gnad wissenschaftlich und deckte die rein wirtschaftlichen Motive des Deggendorfer Pogroms im 14. Jahrhundert auf. Die Gnad wurde daraufhin 1992 durch die zuständige Diözese Regensburg endgültig eingestellt. Eine Tafel an der Grabkirche erinnert heute an das jahrhundertelange Unrecht an den Juden. Seit den 2000er Jahren entwickelten sich mit der Deggendorfer Glaubenswoche bzw. den Glaubenstagen neue Formen des religiösen Miteinanders und der Ökumene.

 

Grundlegende Literatur / Mehr zum Thema
• Behrendt, Lutz-Dieter: Deggendorf. Kleine Stadtgeschichte. Regensburg 2017, ISBN 978-3-7917-2646-5
• Manfred Eder: Die „Deggendorfer Gnad“. Entstehung und Entwicklung einer Hostienwallfahrt im Kontext von Theologie und Geschichte. Passavia-Verlag, Passau 1992, ISBN 3-86036-005-1 (zugleich Dissertation, Universität Regensburg 1991)
• Im Deggendorfer Stadtmuseum, Östlicher Stadtgraben 28, 94469 Deggendorf, https://stadtmuseum.deggendorf.de, finden Sie eine ausführliche Ausstellung zu den Themen um die Deggendorfer Gnad

Kontakt zum Amt

Stadtarchiv
Stadtarchiv
Franz-Josef-Strauß-Straße 5
Telefon: 0991 2960-5230
Fax: 0991 2960-1088
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag 08.00 Uhr - 16.00 Uhr
Freitag 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
Themen in diesem Artikel

News

Auch interessant

]]>
Hindenburgstraße https://www.deggendorf.de/hindenburgstrasse Mon, 17 Apr 2023 12:37:14 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=32612
Hindenburgstraße
Informationstafel mit der Überschrift „Hindenburgstraße“ an einem Weg neben einem bewachsenen Ufer und einer steinernen Brüstung.

Paul von Hindenburg (1847 – 1934)
Generalfeldmarschall und Reichspräsident
Militarist, Kriegstreiber, Antidemokrat
mitverantwortlich für die Opfer des 1. Weltkrieges
Wegbereiter des NS-Regimes

Hindenburgstraße – ein diskussionswürdiger Straßenname

Im August 1927 verlieh der Deggendorfer Stadtrat der im Anschluss an die Hochwasserfreilegung des Bogenbaches neu erbauten Verbindungsstraße zwischen Deggendorf und Schaching den Namen Hindenburgstraße. Das geschah aus Anlass des 80. Geburtstages des Reichspräsidenten von Hindenburg in Würdigung seiner Verdienste im Ersten Weltkrieg und seiner Position als Reichspräsident (siehe das Gedicht des Mettener Paters Gallus Ritter). Eine kleine Stichstraße, die seit Februar 1915 den Namen Hindenburgstraße trug, wurde in Dr.-Pfahler-Straße umbenannt. Die Rolle Hindenburgs ist in den letzten Jahren in der Geschichtswissenschaft und in der Öffentlichkeit zunehmend kritischer und kontrovers diskutiert worden. Es mehrten sich Anträge auf Umbenennung von Hindenburgstraßen, die in den einzelnen Orten unterschiedlich behandelt wurden.
Der Verwaltungsausschuss des Deggendorfer Stadtrates sprach sich am 15.09.2021 mit Mehrheit gegen eine Umbenennung aus, beauftragte aber die Verwaltung, ein Konzept für eine kritische Auseinandersetzung mit der historischen Person Hindenburg im öffentlichen Straßenraum zu erarbeiten. Das soll mit den folgenden Infotafeln erfolgen.

Hindenburg im Ersten Weltkrieg

Paul von Beneckendorff und von Hindenburg war zu Beginn des Ersten Weltkrieges mit 66 Jahren als preußischer General im Ruhestand, ließ sich jedoch reaktivieren und übernahm das Oberkommando über die 8. deutsche Armee an der Ostfront. Der Sieg bei Tannenberg, bei dem sein persönlicher Anteil stark überhöht dargestellt wurde, begründete den Ruhm Hindenburgs als „Retter Ostpreußens“ und „Russenschreck“, der von den nationalkonservativen deutschen Eliten nach Kräften propagiert und zur totalen Militarisierung Deutschlands genutzt wurde.
Am 29.08.1916 gelangten Hindenburg und sein Stabschef Ludendorff dadurch an die Spitze der Obersten Heeresleitung. Hindenburg stieg in der öffentlichen Meinung zum „Ersatzkaiser“ auf (vgl. das vom Deggendorfer Liederkranz gesungene „Hindenburg-Lied“). In dieser Funktion wandte er sich gegen Friedensgespräche, die Reichskanzler von Bethmann-Hollweg befürwortete, bewirkte im Juli 1917 dessen Entlassung und setzte auf einen „Siegfrieden“. Er war für den uneingeschränkten U-Boot-Krieg, der zum Kriegseintritt der USA führte, und für eine Verlängerung des Krieges verantwortlich, als die Chancen für einen für Deutschland siegreichen Kriegsausgang immer geringer wurden. Er trug Verantwortung für weitere Millionen Kriegstote, für eine verbrecherische Kriegführung in der Ukraine und an der Westfront sowie für wachsendes Elend der Zivilbevölkerung im eigenen Lande. Als die Niederlage nicht mehr zu umgehen war, schob Hindenburg die Verantwortung dafür der Heimatfront zu. Das Heer sei im Felde unbesiegt geblieben. Gemeinsam mit Ludendorff wurde er zum Urheber der Dolchstoßlegende, die einerseits gegen die die Weimarer Republik tragenden demokratischen Kräfte gerichtet war und andererseits das propagandistische Rüstzeug für alle diejenigen war, die nach Revanche für die Kriegsniederlage dürsteten.

Hindenburg wird Reichspräsident

Der kaiserliche Generalfeldmarschall (in dieser Uniform zeigte er sich bis zu seinem Tode auch als Präsident am liebsten) wurde mehr und mehr zur Symbolfigur für die Nationalkonservativen. Als der erste Reichspräsident Friedrich Ebert 1925 starb, wurde Hindenburg – wie ein Wahlplakat im Deggendorfer Stadtarchiv zeigt – von den konservativen und nationalistischen Parteien und Verbänden (Bayerische Volkspartei, Deutschnationale Volkspartei, Deutsche Volkspartei, Vaterländische Verbände Bayerns, Bayerischer Heimat- und Königsbund, Bayernbund u.a.) im zweiten Wahlgang zum Kandidaten für die Reichspräsidentschaft vorgeschlagen. Seine Wahl wurde auch von der NSDAP unterstützt.
Mit seiner Wahl (mit relativer Mehrheit über den Kandidaten des Zentrums, Wilhelm Marx, der von SPD und Deutscher Demokratischer Partei unterstützt wurde) trat ein Mann an die Spitze der Republik, der in seinem Innersten Monarchist geblieben war und daraus kein Hehl machte.

Schleichender Abbau der Demokratie seit 1930

In seiner Amtsführung regierte er zunehmend mit Notverordnungen, was die Rolle des Reichstages aushöhlte, die Unzufriedenheit mit der Demokratie verstärkte und der antidemokratischen Agitation der Nationalsozialisten Munition verlieh. Ziel war die Restaurierung der Monarchie unter Ausschaltung der Sozialdemokratie.
Nach dem Ende der letzten parlamentarischen Regierung unter dem Sozialdemokraten Hermann Müller führte das 1930 in die Präsidialdiktatur der Kabinette Brünings, Papens und Schleichers. Die Regierungen wurden ohne Konsultation des Reichstages in immer kürzeren Abständen berufen und abgesetzt und waren nur dem Reichspräsidenten verantwortlich. Am 20.07.1932 wurde durch einen Staatsstreich die sozialdemokratische Regierung in Preußen, dem größten deutschen Bundesstaat, gestürzt.

Hindenburg wird 1932 als Reichspräsident wiedergewählt

Bei der Reichspräsidentenwahl im Frühjahr 1932 gaben sich die zur Weimarer Republik stehenden Parteien der Illusion hin, dass Hindenburg als Einziger das Aufkommen Hitlers verhindern könne. So setzten sich die Sozialdemokraten und das Zentrum, die bei der Wahl 1925 Hindenburg abgelehnt hatten, gemeinsam mit der Bayerischen Volkspartei und der Deutschen Volkspartei unter der Losung „Schlagt Hitler! Wählt darum Hindenburg“ für die Wiederwahl des greisen Feldmarschalls ein, was im zweiten Wahlgang mit absoluter Mehrheit auch gelang. Sie wollten die Wahl Hitlers zum Reichspräsidenten verhindern, was realistisch drohte. Die kommunistische Warnung „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler, wer Hitler wählt, wählt den Krieg“ sollte sich leider historisch bewahrheiten.

Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler

Die Masse seiner Wähler hätte nicht erwartet, dass kein Jahr später der von ihnen verehrte Reichspräsident Hindenburg, wenn auch mit einigem Zögern, Adolf Hitler zum Reichskanzler berufen
und damit den Nazis eine gleichsam „legale“ Übergabe der Macht im Staate eröffnen würde. Das geschah nicht deswegen, weil er in seinem hohen Alter die Situation nicht mehr überblickt hätte.
Zweimal hatte er 1932 öffentlich erklärt, dass Hitler als Reichskanzler eine Parteidiktatur errichten würde, die allen anders Denkenden gegenüber intolerant und feindlich eingestellt sei. Er wusste also, was er tat.

Wie seine Vorgänger hatte auch der Reichskanzler Hitler keine Mehrheit im Reichstag. Deshalb löste Hindenburg zwei Tage nach Hitlers Ernennung den Reichstag auf und schrieb Neuwahlen aus, die der NSDAP zwar keine absolute Mehrheit, aber gemeinsam mit den verbündeten Deutschnationalen die parlamentarische Mehrheit bringen sollten. Hindenburg unternahm nichts gegen die ersten Verfolgungsmaßnahmen der Nationalsozialisten gegen ihre Gegner im Vorfeld der Reichstagswahl am 05.03.1933, sondern unterzeichnete u.a. die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ vom 28.02.1933, die unbefristet zahlreiche Verfassungsartikel außer Kraft setzte und den Weg in die nationalsozialistische Diktatur ermöglichte.

Der „Tag von Potsdam“

Stabilisierende Wirkung für die Diktatur der Nationalsozialisten hatte der so genannte „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933, an dem der neugewählte Reichstag eröffnet wurde. Durch den öffentlichkeitswirksam inszenierten Händedruck zwischen Hindenburg und Hitler in der Potsdamer Garnisonskirche wurde der symbolische Schulterschluss von monarchistischem Preußentum und Nationalsozialismus vollzogen. Das optisch im Vordergrund stehende Auftreten des Reichspräsidenten suggerierte der Öffentlichkeit, dass er gegenüber der Hitlerregierung das Sagen hatte. Auch Hindenburg selbst gab sich dieser Illusion hin und trug damit dazu bei, auftretende Zweifel über das wahre Wesen der Nazis und über seine eigene „politische Passivität“ zu zerstreuen.

Dem Tag von Potsdam folgte am 23.03.1933 das Ermächtigungsgesetz, womit der Abbau der demokratischen Rechte vollzogen und der Naziterror legalisiert wurde. So konnte unter dem guten
Namen des Reichspräsidenten das Herrschaftssystem der Nationalsozialisten etabliert werden. Auch das diskriminierende und rassistische Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums trug Hindenburgs Unterschrift. Auf den Boykott jüdischer Geschäfte in Deutschland am 01.04.1933 reagierte er trotz aller Bitten nicht. Ausdrücklich billigte er den Austritt Hitlerdeutschlands aus dem Völkerbund im Oktober 1933, was ja ein erster Schritt in Richtung Kriegsvorbereitung war.

Hindenburg-Verehrung erreicht neuen Höhepunkt

In viertausend Städten und Gemeinden wurden auf Initiative der Nationalsozialisten im März und April 1933 „in Würdigung ihrer großen, unvergänglichen Verdienste um Deutschlands nationale Wiedererweckung“ Ehrenbürgerschaften für Hindenburg und Hitler beschlossen, immer in dem Zusammenhang, dass Hindenburg den Führer zum Reichskanzler ernannt hatte. In Deggendorf geschah das einstimmig auf einer Sondersitzung des Stadtrates am 24.03.1933, eher als in den meisten anderen Städten, obwohl die NSDAP mit nur zwei Stadträten noch keine Mehrheit im Stadtrat besaß.

Die drei SPD-Stadträte nahmen an dieser Abstimmung nicht teil, die beiden KPD-Vertreter waren bereits aus dem Stadtrat eliminiert worden. Für die bürgerlichen Stadträte (7 Bayerische Volkspartei, 4 aus verschiedenen Interessengruppen) spielten bei dieser Entscheidung, die nur einen Tag nach der Annahme des Ermächtigungsgesetzes erfolgte, der Tag von Potsdam sowie die Erwartung eine Rolle, „dass wir nach der nationalen Stagnation der Jahre 1918 – 1933 nunmehr einer neuen und schöneren deutschen Zukunft entgegengehen“. Zugleich wurde ihnen durch die Ehrenbürgerschaft für Hindenburg auch die Zustimmung zur Ehrenbürgerschaft Hitlers, die in einem einheitlichen
Beschlussdokument erfolgte, erleichtert.

Der Name „Hindenburgstraße“ als ständige Mahnung

Nachdem Hindenburg die Machtübergabe an Hitler und die Nationalsozialisten entscheidend gefördert hatte, blieb er eine Galionsfigur des NS-Regimes. Noch jahrelang wurde sein Porträt auf die Dauerbriefmarken des Deutschen Reiches gedruckt. Nach Hindenburgs Tod am 2. August 1934 wurde das Amt des Reichspräsidenten abgeschafft. Hitler vereinigte als „Führer und Reichskanzler“ die Ämter des Staatsoberhauptes und des Regierungschefs in seiner Hand.

Mit den vorstehenden Tafeln soll an die historische Gestalt Hindenburg kritisch und mahnend erinnert werden.

Themen in diesem Artikel

News

Auch interessant

]]>
ILE Donau-Isar https://www.deggendorf.de/kommunale-zusammenarbeit/ile-donau-isar Mon, 16 Jan 2023 11:19:22 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=31365

ILE Donau-Isar

Schematische Karte von Deggendorf mit den Ortsteilen Deggenau, Fischerdorf, Metten, Mietraching, Natternberg, Seebach, Stephansposching und weiteren Ortsteilen sowie den Straßen A3 und A92.

Gemeinsam stärker zwischen Donau und Isar

Der westliche Landkreis Deggendorf rund um die Mündung der Isar in die Donau bietet attraktive Bedingungen zum Leben und Arbeiten. Dennoch stehen die Kommunen vor einigen Herausforderungen. Die Alterung der Bevölkerung, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die Schaffung von Wohnraum auf der einen und die Verhinderung von Leerständen auf der anderen Seite, der Ausbau von Naherholungs- und Freizeitangebot und andere Themen mehr warten auf Lösungen.

Gemeinsam packen die Gemeinde Aholming, die Stadt Deggendorf, die Gemeinde Moos, die Gemeinde Otzing, die Stadt Plattling und die Gemeinde Stephansposching an, um den Herausforderungen zu begegnen. Sie haben sich zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Donau-Isar zusammengeschlossen. Ziel ist, gemeinsam auf sechs Handlungsfeldern mit konkreten Projekten mehr für die rund 55.000 Bürgerinnen und Bürger der Region zu erreichen.

Weitere Infos finden Sie unter www.ile-donau-isar.de

Luftaufnahme der bewaldeten Mündung der Isar in die Donau mit Flussarmen, Uferflächen und Feldern im Hintergrund
]]>
Facebook-Fanpage https://www.deggendorf.de/datenschutzerklaerung/facebook-fanpage Tue, 03 May 2022 12:08:36 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=28504
Facebook-Fanpage

Betreiber/in der Fanpage
Stadtverwaltung Deggendorf
Franz-Josef-Strauß-Straße 3
94469 Deggendorf
stadt@deggendorf.de

Angaben zur Fanpage
Das Pressestelle der Stadt Deggendorf greift für den hier angebotenen Informationsdienst auf die technische Plattform und die Dienste der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland zurück.

Die Pressestelle der Stadt Deggendorf weist euch darauf hin, dass Sie diese Facebook-Seite und ihre Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten).

Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten nach Interaktion mit den Inhalten der Facebook-Fanpage der Stadt Deggendorf durch die Nutzerinnen und Nutzer ist Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit § 3 BDSG sowie bei Vorliegen einer Einwilligung der Nutzerinnen und Nutzer Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Zwecke der Datenverarbeitung
Der Betrieb der Facebook-Seite der Stadt Deggendorf ist wichtig für eine zielgerichtete und ausgewogene Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Deggendorf. Die damit verbundene Verarbeitung Eurer Daten beim Besuch der Seite geschieht zu diesem Zweck.

Dabei handelt es sich um eine Datenverarbeitung im öffentlichen Interesse im Sinne des Artikel 6 Abs. 1 lit. e DSGVO.

Statistische Untersuchungen zeigen, dass sich die Nutzung von Medien und das Informationsverhalten von Bürgerinnen und Bürgern verändert. Immer mehr werden Anbieter im Internet, allen voran Social-Media-Plattformen, zur Information genutzt. Die Stadt Deggendorf verfolgt mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit u.a. das Ziel, möglichst viele Bevölkerungsgruppen zu erreichen und im Rahmen des verfassungsmäßigen Auftrags zu informieren.

Die Stadt Deggendorf nutzt Facebook neben weitere Informationskanäle. Die Bürgerinnen und Bürger haben so die Möglichkeit, sich an unterschiedlichen Stellen, aber in stets gleicher Qualität über die Arbeit der Stadt zu informieren und Kontakt aufzunehmen. Nähere Informationen zu unserem Angebot findet ihr unter anderem hier: www.deggendorf.de.

Verarbeitung personenbezogener Daten durch Facebook
Beim Besuch dieser Facebook-Seite erfasst Facebook u. a. eure IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf eurem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um der Stadt Deggendorf als Betreiber der Facebook-Seiten anonymisierte statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Facebook-Seite zur Verfügung zu stellen. Nähere Informationen hierzu stellt Facebook unter folgendem Link zur Verfügung: http://de-de.facebook.com/help/pages/insights

Die in diesem Zusammenhang über euch erhobenen Daten werden von der Facebook Ltd. verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen Facebook erhält und wie diese verwendet werden, beschreibt Facebook in seinen Datenverwendungsrichtlinien. Dort findet ihr auch Informationen über Kontaktmöglichkeiten zu Facebook sowie zu den Einstellmöglichkeiten für Werbeanzeigen. Die Datenverwendungsrichtlinien sind unter folgendem Link verfügbar: http://de-de.facebook.com/about/privacy. Die vollständigen Datenrichtlinien von Facebook findet ihr hier: https://de-de.facebook.com/full_data_use_policy

Beim Zugriff auf eine Facebook-Seite wird die eurem Endgerät zugeteilte IP-Adresse an Facebook übermittelt. Nach Auskunft von Facebook wird diese IP-Adresse anonymisiert. Facebook speichert darüber hinaus Informationen über die Endgeräte seiner Nutzer (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist Facebook damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzerinnen und Nutzern möglich.

Wenn ihr als Nutzerin oder Nutzer aktuell bei Facebook angemeldet seid, befindet sich auf eurem Endgerät ein Cookie mit eurer Facebook-Kennung. Dadurch ist Facebook in der Lage nachzuvollziehen, dass ihr diese Seite aufgesucht und wie ihr sie genutzt habt. Dies gilt auch für alle anderen Facebook-Seiten. Über in Webseiten eingebundene Facebook-Buttons ist es Facebook möglich, eure Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und eurem Facebook-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf euch zugeschnitten angeboten werden.

Wenn ihr dies vermeiden möchtet, solltet ihr euch bei Facebook abmelden bzw. die Funktion „angemeldet bleiben“ deaktivieren, die auf eurem Gerät vorhandenen Cookies löschen und euren Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Facebook-Informationen, über die ihr unmittelbar identifiziert werden könnt, gelöscht. Damit könnt ihr die Facebook-Fanpage nutzen, ohne dass eure Facebook-Kennung offenbart wird. Wenn ihr auf interaktive Funktionen der Seite zugreift (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Facebook-Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung seid ihr für Facebook erneut als Nutzerin bzw. Nutzer erkennbar. Informationen dazu, wie ihr eure vorhandenen Informationen verwalten oder löschen könnt, findet ihr auf folgenden Facebook Support-Seiten: https://de-de.facebook.com/about/privacy#

Nach eigenen Angaben speichert Facebook Daten, bis sie nicht mehr benötigt werden, um die Dienste und Facebook-Produkte bereitzustellen oder bis das jeweilige Konto der Nutzerin oder des Nutzers gelöscht wird, je nachdem, was zuerst eintritt. Dies hängt von den Umständen des Einzelfalles ab, insbesondere der Art der Daten, warum sie erfasst und verarbeitet werden sowie den relevanten rechtlichen oder betrieblichen Speicherbedürfnissen. Nähere Informationen zur Speicherung der Daten findet ihr unter:
https://de-de.facebook.com/about/privacy

Facebook Seiten Insights
Facebook verarbeitet in seinen sog. Seiten-Insights eine Reihe von personenbezogenen Daten der Seitenbesucherinnen und -besucher zu eigenen Zwecken. Die Verarbeitung findet unabhängig davon statt, ob Seitenbesucher bei Facebook angemeldet sind oder nicht und ob Seitenbesucher Mitglieder des Facebook-Netzwerks sind. Auch Nutzerinnen und Nutzer, die auf die Facebook-Seiten zugreifen, ohne bei Facebook registriert bzw. angemeldet zu sein, haben die Möglichkeit, mittels eines von Facebook gesetzten Cookie-Banners den Umfang der Datenverarbeitung zu beeinflussen. Nähere Informationen zu den Cookies von Facebook findet ihr unter: https://www.facebook.com/policies/cookies/

Bei Seiten-Insights handelt es sich um zusammengefasste Statistiken, die anhand bestimmter „Events“ erstellt werden, die von den Facebook-Servern protokolliert werden, wenn Personen mit Seiten und den mit ihnen verbundenen Inhalten interagieren. Seitenbetreiber selbst haben keinen Zugriff auf die personenbezogenen Daten, die im Rahmen von „Events“ verarbeitet werden, sondern nur auf die zusammengefassten, anonymisierten Seiten-Insights. Nähere Informationen findet ihr unter: https://www.facebook.com/legal/terms/page_controller_addendum

Rechte der betroffenen Person
Werden personenbezogene Daten von Nutzerinnen und Nutzern verarbeitet, steht euch gemäß EU-Datenschutz-Grundverordnung das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Widerspruch, Übertragbarkeit und Löschung der Daten zu. Facebook Ireland hat sich gemäß der Seiten-Insights-Ergänzung dazu verpflichtet, Anfragen von betroffenen Personen im Einklang mit den Facebook gemäß der Seiten-Insights-Ergänzung obliegenden Pflichten zu beantworten (Abrufbar unter https://www.facebook.com/legal/terms/page_controller_addendum).

Anfragen von Nutzerinnen und Nutzer zur Datenverarbeitung beim Besuch einer Facebook-Fanpage werden von uns an Facebook gemäß der Insights-Seiten-Ergänzung weitergeleitet. Nutzerinnen und Nutzer können unter folgendem Link näheres über Ihre Betroffenenrechte erfahren: https://de-de.facebook.com/about/privacy

Alternativer voraussetzungsloser Informationszugang
Alternativ könnt ihr die über die Facebook Fanpage angebotenen Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter www.deggendorf.de abrufen.

Weitere Verarbeitung personenbezogener Daten
Die Stadt Deggendorf als Anbieter des Informationsdienstes erhebt und verarbeitet keine weiteren Daten.

Datenschutzinformationen
Diese Datenschutzhinweise findet ihr in der jeweils geltenden Fassung unter dem Punkt „Datenschutz“ auf unserer Facebook-Seite.

Bei Fragen zu unserem Informationsangebot könnt ihr die Stadt Deggendorf über  0991/2960-0  erreichen.

Weitere Informationen zu Facebook und anderen Sozialen Netzwerken und wie ihr eure Daten schützen könnt, findet ihr auch auf den Webseiten des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): https://bsi.bund.de/dok/sicherheitsoptionen

Kontakt zum Amt

Pressestelle
Zimmer: 103
Pressestelle
Franz-Josef-Strauß-Str. 3
Telefon: 0991 2960 1012
Fax: 0991 2960-1088
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag 13.00 Uhr - 16.00 Uhr
Mittwochnachmittag geschlossen
Themen in diesem Artikel

News zum Thema

Auch interessant

]]>
„Der geschenkte Baum“ 2022 https://www.deggendorf.de/rathaus/kampagnen-aktionen/der-geschenkte-baum Thu, 21 Apr 2022 09:20:32 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=28394
„Der geschenkte Baum“ 2022
Wir verlosen 100 Obstbäume!
Junge Obstbäume mit Baumschutz auf einer grünen Streuobstwiese in Deggendorf

Wie kann man die Bevölkerung aktiv bei der Pflanzung von Obstbäumen unterstützen? Darüber haben wir uns anlässlich des „Tag des Baumes“ Gedanken gemacht und die Aktion „der geschenkte Baum“ ins Leben gerufen.

100 Halbstamm-Apfelbäume einer regionalen Baumschule werden im Rahmen einer Verlosung an Deggendorfer Bürgerinnen und Bürger verschenkt.

Welche Idee steckt dahinter?
Wir möchten in Zeiten des Klimawandels die Dichte an Bäumen im Stadtgebiet erhöhen.

Da der öffentliche Raum knapp ist und oft wegen unterirdischer Leitungen nicht bepflanzt werden kann, soll diese Aktion zusätzliche Bäume in die Privatgärten bringen und dort direkt vor der Haustür für gutes Klima sorgen. Gerade Obstbäume sind ökologisch für die Stadtnatur ein Gewinn, weil zahlreiche Tiere von ihnen profitieren.

Wie kann man an der Verlosung teilnehmen?
Auf dieser Seite steht von 25.04.2022 bis 25.05.2022 ein Online-Formular zur Verfügung. Hier könnt ihr euch um einen der zu verlosenden Bäume bewerben.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass ihr Eigentümer/in eines Grundstücks im Stadtgebiet Deggendorf seid und einen ausreichend großen Platz für den wachsenden Apfelbaum zur Verfügung habt.

Nachdem  der Herbst die beste Pflanzzeit für Obstbäume ist, werden die Gewinner schriftlich informiert, wann sie ihren Obstbaum abholen können. Geplant ist die Ausgabe der Obstbäume an die Gewinner am Sonntag, 18.09.2022 beim Herbst- und Kürbisfest der Stadt Deggendorf in der Stadtgärtnerei in Stephansposching.

Teilnahme-Formular

[contact-form-7]
Themen in diesem Artikel

News zum Thema

Auch interessant

]]>
Oberzentrum Deggendorf-Plattling https://www.deggendorf.de/kommunale-zusammenarbeit/oberzentrum Fri, 15 Oct 2021 07:01:47 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=26102

Oberzentrum Deggendorf-Plattling

Die Wappen der Städte Deggendorf und Plattling nebeneinander vor einem unscharfen Hintergrund

Entstehung des Oberzentrum Deggendorf-Plattling

Aufgaben wie Globalisierung, Integration und Regionalisierung, verbunden mit dem daraus resultierenden tiefgreifenden Strukturwandel, erfordern auf kommunaler Ebene ein Denken über Grenzen hinweg. Die Städte Deggendorf und Plattling, die einen Doppelort und ein gemeinsames Oberzentrum bilden, begegnen diesen Herausforderungen gemeinsam.

Bereits 1976 wurden die beiden Städte auf Grund ihrer geringen räumlichen Entfernung und bereits zusammengewachsener Siedlungsflächen im Landesentwicklungsprogramm Bayern als Doppelort festgelegt. Doppelorte sollen gemeinsam die überörtlichen Versorgungsfunktionen für einen Verflechtungsbereich übernehmen. Mit der Einstufung als Doppelort ging die Einstufung als „mögliches Oberzentrum“ einher.

Auf Grund der überdurchschnittlichen Entwicklung der beiden Städte wurde Anfang der 2000er Jahre die Einstufung beider Städte als „mögliches Oberzentrum“ für nicht mehr aktuell angesehen. Daraus resultierend ist das Argumentenheftentstanden, welches der Staatsregierung am 5. Juni 2000 übergeben wurde.

2003 wurde der Doppelort Deggendorf-Plattling zum gemeinsamen Oberzentrum ernannt. Nach dem Landesentwicklungsprogramm Bayern stellen Oberzentren Siedlungsschwerpunkte von überregionaler Bedeutung dar, welche die Bevölkerung mit Gütern und Dienstleistungen des spezialisierten und höheren Bedarfes versorgen.

Landesplanerischer Vertrag

Seit dem Jahr 2003 schreibt das Landesentwicklungsprogramm für aufgestufte Doppelorte den Abschluss eines landesplanerischen Vertrags vor. Der Doppelort Deggendorf-Plattling schloss deshalb den ersten landesplanerischen Vertrag in Bayern miteinander an. Die Unterzeichnung des Vertrags fand im März 2004 in feierlicher Form im Festsaal des Bezirksklinikums Mainkofen statt.

Den landesplanerischen Vertrag findet ihr hier.

10 Jahre Oberzentrum Deggendorf-Plattling

10 Jahre nach Abschluss des landesplanerischen Vertrages hat das Oberzentrum eine Zwischenbilanz zu den bisher erreichten Zielen und weiteren Projekten des Oberzentrums gezogen. Diese Zwischenbilanz findet ihr in der Datei zum 10-jährigen Bestehen des Oberzentrum Deggendorf-Plattling.

Bei weiteren Fragen und Anregungen zu Maßnahmen im Bereich des Oberzentrum Deggendorf-Plattling, könnt ihr euch gerne unter oberzentrum@deggendorf.de an uns, oder alternativ an die Stadt Plattling unter oberzentrum@plattling.de wenden.

Themen in diesem Artikel

News zum Thema Bauen

Auch interessant

]]>
Umweltbeauftragte https://www.deggendorf.de/rathaus/stadtverwaltung/umweltbeauftragte Thu, 15 Apr 2021 07:48:49 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=21554

Umweltbeauftragte

Porträt einer Frau mit schulterlangem braunem Haar, Brille und grauem Rollkragenpullover vor hellem Hintergrund.

Frau Ulrike Watzek ist die Umwelt- und Agendabeauftragte der Stadt Deggendorf.

Zu ihren Aufgaben gehören u.a.

  • durch Beratungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zu fördern
  • sowohl die Bevölkerung als auch verwaltungsintern bei Fragen, Anregungen und Ideen zu umwelt- und/oder klimarelevanten Themen zu beraten und zu unterstützen
  • sich regelmäßig mit anderen Kommunen auszutauschen und eine gute Netzwerkarbeit zu pflegen
  • Strategien und Projekte für eine nachhaltige Entwicklung des Stadtgebiets zu erarbeiten
  • die Verleihung des in dreijährigem Turnus verliehenen Deggendorfer Umweltpreises vorzubereiten

So erreichen Sie mich:

T: +49 991 2960-4107
F: +49 991 2960-1088
Neues Rathaus Deggendorf – Zimmer: 228.2
E-Mail: ulrike.watzek@deggendorf.de

Themen in diesem Artikel

News zum Thema

Auch interessant

]]>
Wirtschaftsstandort Deggendorf https://www.deggendorf.de/rathaus/wirtschaftsfoerderung/wirtschaftsstandort-deggendorf Fri, 09 Oct 2020 07:40:30 +0000 https://www.deggendorf.de/?page_id=12138

Wirtschaftsstandort Deggendorf

Zahlen & Fakten
Infografik der Stadt Deggendorf mit Kennzahlen zu Bevölkerung, Beschäftigung, Unternehmen, Kaufkraft und Wirtschaftsstruktur

Allgemeines

Fläche des Stadtgebietes: 77,20 qkm
Einwohner (Stand: 01.01.2025): 38.905
Bevölkerungsdichte: 504 Einwohner/qkm
Höhe (niedrigster Punkt): 310 m über NN
Höhe (höchster Punkt): 1116 m über NN

Standort Rathaus
Breitengrad: 48° 50′ 07“ nördliche Breite
Längengrad: 12° 57′ 52“ östliche Länge

Einwohner (Stand 01.01.2025)

Gesamt 38.905

Hauptwohnung:   36.344
Nebenwohnung:    2.561

Hebesätze

Die aktuellen Hebesätze in Deggendorf betragen:

Grundsteuer A:      330 v.H.
Grundsteuer B:      330 v.H.
Gewerbesteuer:     350 v.H.

Download

Details zur Statistik der Stadt Deggendorf können Sie sich als PDF-Datei herunterladen.

Standortvorteile

Tabelle mit Wirtschafts-, Infrastruktur- und Bevölkerungskennzahlen für Deggendorf sowie einer Liste von Auszeichnungen
Schematische Darstellung der Innovations- und Ausbildungsförderung in Deggendorf mit den Bereichen Industrie und Gewerbe, Technische Hochschule sowie I&T-Campus Deggendorf
Themen in diesem Artikel

News zum Thema

Auch interessant

]]>