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08.08.2019 17:11

Politische Teilhabe der Bürger fördern

Bürgermeister des Jahres: Oberbürgermeister Dr. Christian Moser erhält Auszeichnung für besonderes Engagement um die Aktivierung der Bürgerschaft und gegen Einsamkeit im Alter

Foto: Im Deggendorfer Rathaus erhält OB Dr. Christian Moser (Mitte) die Auszeichnung zum diesjährigen Bürgermeister des Jahres. Überreicht wird der Preis von Rechtsanwalt Dr. Stefan Detig (r.) und Jurymitglied Dr. Franz-Stephan v. Gronau (l.), Partner der LKC-Gruppe.
Bildnachweis: Stadt Deggendorf

Der Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf, Dr. Christian Moser, ist Bayerns „Bürgermeister des Jahres“ und wird damit für seine herausragenden Verdienste und sein Engagement um die Aktivierung der Bürgerschaft sowie gegen Einsamkeit im Alter geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm nun im Deggendorfer Rathaus überreicht. Moser ist seit sieben Jahren im Amt und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte initiiert, die Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung der Stadt zugutekommen. Allen voran etablierte er mit aktiver Bürgerbeteiligung und -information der Stadt Deggendorf ein wirkungsvolles Instrument, um der immer größer werdenden Politikverdrossenheit entgegenzu¬wirken. Jurymitglied Dr. Franz-Stephan v. Gronau, Partner der LKC-Gruppe aus Grünwald, hob in seiner Ansprache besonders die detailreiche Ausgestaltung des Bürgerangebots hervor, das mit modernen Multimedia-Möglichkeiten zur Teilnahme animiert. „Abgesehen von der aktuellen kommunalpolitischen Relevanz dieses Themas sind es hier auch die Vorbildfunktion und die besonders zielorientierte und Erfolg versprechende Vorgehensweise, die wir würdigen“, sagt er.

Auch Mosers Bemühungen um die Senioren der Stadt wurden von der Fachjury (Jurymitglieder: s. Textende) gelobt. Sein Engagement gegen die Einsamkeit der älteren Bewohner Deggendorfs sei herausragend. „Oberbürgermeister Dr. Christian Moser hat erkannt, dass dies eine unabding¬bare Komponente für eine erfolgreiche und zukunftssichere Stadtentwicklung ist“, bewertet v. Gronau. In Deggendorf gibt es Bürgerinnen und Bürger insbesondere im Kreise der Seniorinnen und Senioren, die einsam sind. Oberbürgermeister Moser hat ein Bündnis von Akteuren der Seniorenpolitik initiiert, welches sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinschaftlich gegen die Einsamkeit älterer Menschen in Deggendorf vorzugehen. Eine Strategie und ein Maßnahmenbündel sollen dabei helfen, die Be¬troffenen wieder zurück in die Mitte der Gesellschaft zu holen und sie aktiv daran teilhaben zu lassen.

„In einem Fernsehbericht habe ich gesehen, dass Großbritannien ein Ministerium gegen Einsamkeit geschaffen hat, weil dort neun Millionen Briten von sich sagen, sie seien einsam“ so der Deggendorfer OB zu dem Maßnahmenpaket der Stadt, denn es gibt sie auch hier: Einsame Menschen, die der Oberbürgermeister wieder zurück in die Mitte der Gesellschaft holen und sie aktiv daran teilhaben lassen will. Neben der Einrichtung des Seniorenbüros fand die Telefonaktion „Deggendorf hört zu“ statt, die regen Zuspruch fand.

Ebenso beliebt ist mittlerweile der Mittagstisch oder der Sonntagstreff für Senioren. „Ziel ist es, vereinsamten Menschen die Möglichkeit zur ungezwungenen Kontaktaufnahme und persönlichen Ansprache zu geben. Wir wollen die Menschen zusammenbringen“, so erklärt Dr. Moser seine Aktionen, die gemeinsam mit Partnern, die in der Seniorenarbeit verwurzelt sind, von ihm und der Verwaltung angegangen werden.

Übergeben wurde der Preis von Rechtsanwalt Dr. Stefan Detig, Geschäftsführer der Detig Rechts¬anwaltsgesellschaft und Altbürgermeister der Gemeinde Pullach im Isartal. „Mit der Auszeichnung „Bürgermeister des Jahres“ sollen das Engagement, die Kreativität und die Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen Wertschätzung und Aufmerksamkeit erfahren sowie anderen Kommunen als Vorbild dienen“, betont Detig in seiner Laudatio.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung für unsere Stadt, auch im Namen unserer zuständigen Verwaltungsmitarbeiter, ohne die solche Projekte nicht beschlossen und erfolgreich durchgeführt werden könnten“, sagte Moser bei der Preisverleihung. „Der Preis ist eine große Bestätigung unserer geleisteten Arbeit und zugleich ein Ansporn, diesen Weg gemeinsam mit den Bürgern und unseren engagierten Mitarbeitern weiter zu gehen.“

Ausgelobt wird der jährliche, landesweite Preis für besondere kommunalpolitische Verdienste von der LKC-Gruppe aus Grünwald bei München sowie der Detig Rechtsanwaltsgesellschaft aus Pullach. Neben der Auszeichnung an Oberbürgermeister Dr. Christian Moser erhält eine noch zu benennende gemeinnützige Einrichtung aus Deggendorf steuerliche und rechtliche Beratungsleistungen in Höhe von 2.000 Euro.

Mitglieder der Jury
Rolf Zeitler, Erster Bürgermeister a. D. der Stadt Unterschleißheim, Mitglied des Kreistags München, Träger des Ehrentitels „Altbürgermeister“ und Ehrenbürger der Stadt Unterschleißheim Eckhard Kalinowski, Bürgermeister a. D. der Gemeinde Taufkirchen, Mitglied des Gemeinderates Dipl.-Kfm. Dr. Franz-Stephan von Gronau, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Steuerberater, Partner bei der LKC-Gruppe

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Ansprechpartnerin
Viola Mühlbauer
Tel: 0991 2960-112
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